A 1 Aeneas verlässt das zerstörte Troja
Wie Vergil, ein berühmter Dichter, erzählt, war Aeneas der Sohn des Anchises, eines sterblichen Mannes, und der Venus, einer unsterblichen Göttin. Er verteidigte Troja zehn Jahre lang mit andern tapferen Männern gegen den heftigen
Angriff der Griechen. Als aber die unglückliche Stadt nach dem Beschluss der unsterblichen Götter erobert und zerstört worden war, floh Aeneas auf Geheiss seiner Mutter Venus aus dem unsäglichen Blutbad und verliess zusammen mit
seinem Vater Anchises, mit seinem Sohn Iulus und mit wenigen tapferen Gefährten die Heimatstadt.
Mit schnellen Schiffen fuhren die Trojaner nach Thrakien. Doch von einem schrecklichen Omen wurden sie von diesem Ort verjagt; so strebten sie andern Ländern und (andern) Inseln zu. Endlich befahl Apollo in seinem Orakel, dass sie
„ihre alte Mutter“ suchen sollten. Lange berieten sie über diese Worte; schliesslich sagte Aeneas: „Ich glaube, die alte Mutter bedeutet Italien, denn aus diesem Land - so geht die Sage - ist einst Dardanos, der Urvater der Trojaner, nach Kleinasien
gekommen. Also: (strebt Italien zu) fahrt Richtung Italienl“
Angriff der Griechen. Als aber die unglückliche Stadt nach dem Beschluss der unsterblichen Götter erobert und zerstört worden war, floh Aeneas auf Geheiss seiner Mutter Venus aus dem unsäglichen Blutbad und verliess zusammen mit
seinem Vater Anchises, mit seinem Sohn Iulus und mit wenigen tapferen Gefährten die Heimatstadt.
Mit schnellen Schiffen fuhren die Trojaner nach Thrakien. Doch von einem schrecklichen Omen wurden sie von diesem Ort verjagt; so strebten sie andern Ländern und (andern) Inseln zu. Endlich befahl Apollo in seinem Orakel, dass sie
„ihre alte Mutter“ suchen sollten. Lange berieten sie über diese Worte; schliesslich sagte Aeneas: „Ich glaube, die alte Mutter bedeutet Italien, denn aus diesem Land - so geht die Sage - ist einst Dardanos, der Urvater der Trojaner, nach Kleinasien
gekommen. Also: (strebt Italien zu) fahrt Richtung Italienl“
A 2 Ein Stıırnıverschlägt ihn nach Afrika
Die Trojaner gehorchten den Worten des Aeneas und fuhren glücklich los. Schon lagen Sizilien und Italien vor ihren Augen, schon glaubten sie, ihre Irrfahrten seien zu Ende, als plötzlich ein riesiger und schrecklicher Sturm die kleine Flotte
(bedrängte) ins Unglück stürzte. Unter grossem Schaden/Verlust an Schiffen gelangten die unseligen Trojaner an die Küste Afrikas. Doch von den Bewohnern und von Dido, ihrer Königin, wurden sie wohlwollend empfangen. Die Königin sprach: „Auch wir wurden aus unserer in Kleinasien gelegenen Heimat vertrieben. Hier (werden) wollen wir eine neue Stadt und eine neue Heimat gründen. Ihr seht, wie wir schon beschäftigt sind mit Arbeiten und Bauen. Carthago wird der Name unserer Stadt sein. Ich heisse euch wilkommen.“
Die Trojaner gehorchten den Worten des Aeneas und fuhren glücklich los. Schon lagen Sizilien und Italien vor ihren Augen, schon glaubten sie, ihre Irrfahrten seien zu Ende, als plötzlich ein riesiger und schrecklicher Sturm die kleine Flotte
(bedrängte) ins Unglück stürzte. Unter grossem Schaden/Verlust an Schiffen gelangten die unseligen Trojaner an die Küste Afrikas. Doch von den Bewohnern und von Dido, ihrer Königin, wurden sie wohlwollend empfangen. Die Königin sprach: „Auch wir wurden aus unserer in Kleinasien gelegenen Heimat vertrieben. Hier (werden) wollen wir eine neue Stadt und eine neue Heimat gründen. Ihr seht, wie wir schon beschäftigt sind mit Arbeiten und Bauen. Carthago wird der Name unserer Stadt sein. Ich heisse euch wilkommen.“
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