Posts mit dem Label Ianua Nova werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ianua Nova werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 27

Text A
Über jenen der seinen Bart verlor
Ein gewisser Soldat, der in größter Sorge um seinen langen Bart war, beleidigte einen gewissen Schauspieler sehr schwer und wollte nicht, dass ihm irgendeine Strafe gegeben wird. Obwohl ihn die anderen Soldaten ermahnten, dem Schauspieler irgendetwas zu geben, um keinen Schaden zu nehmen, verneinte der Soldat es, dass er ihm irgendetwas geben würde. Eines Tages, als er zu den öffentlichen Bädern kam, erwartete ihn der Schauspieler bereits. Und als sie zugleich in den Bädern waren, holte er eine Büchse voll mit Enthaarungscreme heraus, der er, um den Soldaten zu täuschen, andere Duftstoffe hinzugefügt hatte und begann, sich das ganze Gesicht einzureiben. Nachdem der Soldat dies eine Zeit lang beobachtet hatte, fragte er: “Was ist das für eine Creme, die so aromatisch ist?“ Der Schauspieler sagte ihm: “Wenn jemand sein Gesicht mit dieser Creme einreibt, wird er immer schön und rosig sein und es gibt keine bessere Creme zum Anreichern von Schönheit.“ Als der Soldat fragte, ob er ihm etwas von der Creme abgebe, sagte jener: “Ich habe diese Creme für einen hohen Preis gekauft und ich werde niemanden etwas abgeben.“ Nachdem diese Worte gesagt worden waren, ging der Schauspieler hinaus, wobei er die Büchse absichtlich stehen lies. Der andere aber nahm ohne zu zögern die Dose des Schauspielers und cremte, in der Hoffnung in voller Schönheit zu erstrahlen, sein ganzes Gesicht und seinen Bart ein. Aber sofort fielen ihm die Haare aus und er floh nach Hause und befahl sogar den gesinnten Sklaven nicht hereinzukommen.
Der Schauspieler aber meldete in der Region den Soldaten die ganze Sache; diese kamen sofort zum Haus des Soldaten, gingen hinein, verspotten den Bartlosen und ließen den traurigen Menschen zurück.

Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 26

Text A
Wer alles will, verliert alles
Es waren einmal drei Gefährten, die zusammen wanderten. Es begab sich, dass sie kein Essen mehr außer einem Brot hatten. Sie wurden von großem Hunger bedrängt, und einer sagte zu den anderen: „Wenn dieses Brot in drei Teile geteilt wird, würde einem jeden sein Teil nicht ausreichen; das ganze Brot wäre kaum einem allein kaum genug. Lasst uns einen Plan fassen, wie wir dieses Brot am besten verwenden!“
Dann sagte einer: „Lasst uns an diesem Weg schlafen; und wer den wunderlichsten Traum hat, dem soll das Brot gehören!“ Nachdem jeder Gefährte „Das ist ein guter Vorschlag“ geantwortet hatte, legte sich der eine an einem anderen Ort zum Schlafen nieder. Ein wenig später stand jener, der den Vorschlag gemacht hatte, auf und fraß den schlafenden Gefährten das ganze Brot weg und für keinen von beiden Gefährten blieb ein Teil übrig. Nachdem dies passiert war, sagten die aufgeweckten Gefährten: „Steht schnell auf! Es ist an der Zeit, dass jeder von uns den anderen seinen Traum erzählt.“
Dann sagte der erste: „Ich sah eine goldene Leiter aus dem Himmel hinabkommen und meine Liebsten stiegen auf diesem Weg der Engel hinauf und hinab und führten meinen Geist in den Himmel. Als ich dort war, sah ich den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Dies ist mein Traum.“
Der zweite sagte: „Ich sah, wie Dämonen meine Seele mit eisernen und glühenden Werkzeugen von meinem Körper in die Hölle trugen und sie dort quälten, und ich hörte sie sagen: ‚So lange Gott im Himmel regieren wird, wirst du an diesem Ort bleiben.’
Dann sagte der dritte : „Hört euch meinen Traum an! Es schien mir, dass ein Engel zu mir kam und sagte: ‚Liebster, willst du sehen, wo jeder deiner Gefährten ist?’ Ich antwortete: ‚Ich wünsche auch deshalb jeden zu sehen, weil wir ein Brot haben, das unter uns geteilt werden muss. Ich fürchte nämlich, dass sie mit dem Brot fliehen.’ Jener sagte jedoch: ‚So ist es nicht; sondern das Brot liegt vor dir. Folge mir!’ Und er führte mich zur Himmelstür und ich sah dich. Du schienst mir in den Himmel geführt worden zu sein, auf einem goldenen Thron zu sitzen und viele Speisen und den besten Wein vor dir zu haben. Und der Engel sagte mir: ‚Dies hat sich deinem einen Gefährten ereignet; und er wird auf ewig dort bleiben, denn wer einmal den Himmel betreten hat, kann nicht mehr hinauskommen. Komm schon mit mir, damit ich dir das Schicksal deines anderen Gefährten zeigen kann!’ Dann führte er mich zu den Toren der Hölle, und dort sah ich dich, wie du schon sagtest, unter sehr schweren Bestrafungen, und ich rief zu dir: ‚O mein Teuerster, ich bedaure, dass du unter diesen Strafen liegst.’ Du aber antwortetest mir, dass solange Gott im Himmel regiert, du in der Hölle bleiben müssest, weil du dies verdient hättest. Dann befahlst du mir, schnell zu fliehen und das ganze Brot zu essen in dem Glauben, dass mich danach keiner von euch beiden sehen würde. Deshalb stand ich sofort auf und aß das Brot, wie du mir befohlen hattest.“

Text D2
1 (3) provinciae tot/-ius/-i/-ae
2 (1) in un/-a virtute
3 (2) ab utr/-iis/-a que
4 (1) un/-o tempore
5 (3) Galliae tot/-ius/-i/-ae
6 (1) ad utr/-am que rem
7 (4) tot/-us/-i/-ius/-os exercitus
8 (1) neque ull/-am potestatem
9 (1) ali/-a condicione
10 (1) sine ull/-o periculo
11 (1) ali/-ud iter null/-um
12 (1) in utr/-am partem
13 (1) utr/-ius que partis
14 (1) null/-o cum periculo
15 (1) un/-am salutem
16 (1) alter/-o die
17 (2) null/-i/-o concilio
18 alius ali/-a ex nave
19 compluribus ali/-is de causis

Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 18

Text A
Gaius Plinius erzählt über ein Gastmahl
Vor einigen Tagen speiste ich bei einem gewissen geizigen und verschwenderischem Menschen.
Sich selbst nämlich ließ er teure und die besten Speisen vorsetzen, den andern jedoch, die am selben Gastmahl teilnahmen, tischte er billige und schlechte Speisen vor.
Auch der Wein, der bei dem selben Essen den Gästen angeboten wurde, war nicht für alle der selbe; aber er hatte einen für sich persönlich und uns, einen anderen für weniger gute Freunde, und einen weitere für die Freigelassenen bestimmt, obwohl alle bei dem selben Gastmahl waren.
Der, der in der gleiche Liege lag wie ich, bemerkte genau dies und fragte: ,,Welcher Gewohnheit folgst du denn selbst?' - ,Iich gebe allen, die ich zum Essen eingeladen habe, das selbe wie mir'' - ,,Auch den Freigelassenen selbst?'' ,,Auch denen, ich halte sie dann nämlich nicht für Freigelassene, sondern für Gäste.'' - ,,Das kostet dich viel'' - ,,Keineswegs'' - ,,Wie machst du das?'' - Weil meine Freigelassenen nicht daselbe essen und trinken wie ich, sondern ich das gleiche wie die Freigelassenen.''

Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 17

Text E
Ein römischer Quaestor hält sich in einer Provinz auf
Veres, ein römischer Quaesto, war von Cnaeus Dolabella, der die Provinz Cilicien verwaltete geschickt, nach Lampsacus gekommen; von einem gewissen Gastfreund gastfreundlich aufgenommen, hatte er sofort von Rubrius, seinem unredlichem Begleiter erbeten, dass er eine Jungfrau oder Ehefrau aufspüren sollte, die ihn länger in Lampsacus zurückhalte.
Rubrius, der würdig war, dass ihm eine solche Aufgabe anvertraut würde, berichtete ihm, dass die Tochter des Philodamus, die bei ihrem (mit ihrem) Vater wohnte, eine Jungfrau von großer Schönheit sei.
Der Mensch, der diese noch nicht einmal selbst gesehen hatte, wollte denoch sofort zu Philodamus wandern (gehen).
Aber der Gastfreund, der sich nichts fürchtete, hatte angefangen, diesen Menschen mit stärkster Kraft zurückzuhalten.
Jener, der keinen Grund finden konnte, den Gastgeber zu verlassen, befahl Rubrius, dass er zu Philodamus geführt werde.
Sobald dieses dem Philodamus gemeldet worden war, zeigte er ihm denonch (wörtl.: ließ er ihn dennoch wissen), obwohl er sehr genau wusste, wie viel schlechtes für ihn und seiner Tochter bereits zugedacht war, dass dies seine Schuldigkeit nicht sei.
,,Ich bin nämlich nich der, der Begleiter aufzunehmen pflegt, sondern Prätoren und Konsuln.''.
Verres, der von einer einzigen Begierde gefasst wurde, vernachläsigte dessen Worte, und sagte, dass Rubrius durch Gewalt zu ihm geführt werden müsse.
Philodamus, der schon immer ein Freund der Römer gewesen war, nahm Rubrius denoch gastfreundlich zu sich nach Hause. Er bereitete ein Festmahl (Gelage) und bat Rubrius, dass dieser die einlade, die er einladen wolle. Daher lud Rubrius Verres und seine Begleiter ein. Alle kamen schneller als erwartet. Ein Gespräch entwickelte sich zwischen diesen und es wurde aus ziemlich großen Bechern getrunken. Und nach kurzer Zeit sagte Rubrius: ,,Bitte Philodamus, warum befielst du nicht, dass deine Tochter zu uns gerufen wird?''.
Der Mensch, der von großer Ernsthaftigkeit war, war erschreckt über die Worte des schlechten Menschen.
Er verneinte, dass es Sitte der Griechen sei, dass beim Gelage der Männer Frauen anwesend seien.
Großes Geschrei wurde erhoben. Philodamus bemerkte, dass Verres seiner Tochter durch Gewalt etwas zufügen wolle, und rief seine Sklaven zu sich.
Erst wurde die Sache mit Fäusten ausgetragen, dann mit Schwertern. Philodamus wurde verwundet, ein Begleiter des Verres mit Namen Cornelius wurde ebenfalls getötet.
Philodamus wurde vor Gericht geladen und zu Tode verurteilt, weil er einen römischen Bürger getötet hatte. Bei den Bewohnern Lampsacuses warjedoch niemand, der nicht glaubte, dass Philodamus zu Unrecht verurteilt worden war.

Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 16

Text A
Ein Lastschiff wird von den Piraten gekapert [genommen]
Ein Lastschiff hielt auf hoher See Kurs auf Afrika, als plötzlich der Steuermann rief: ,,Wir müssen möglichst schnell den Hafen erreichen; denn jenes kleine Schiff, das hinter uns erschien, scheint ein Piratenschiff [Schiff der Piraten] zu sein. Aus diesem Grund müssen wir uns beeilen, damit wir nicht von den Piraten gekapert [genommen] werden."
Nachdem sie diese Worte gehört hatten, traten die einen dafür ein, dass alles für die Abwehr der Piraten vorbereitet werden müsse, die anderen verneinten, dass es ein Schiff der Piraten sei. In diesem Streit bemerkten sie nicht, dass jede Kraft des Windes, wie sie es Mittags für gewöhnlich tat, abgeflaut war. Das Meer war ruhig, und jenes kleine, durch Ruder angetriebene Schiff, näherte sich schneller als erwartet. Ein wenig später durfte man nicht mehr zweifeln, dass es Piraten waren.
Die einen riefen, dass man zu den Waffgen greifen müsse um zu kämpfen, die anderen, riefen, dass man das Rettungsboot besteigen müsse um zu fliehen. Die Piraten befahlen, als sie sich so nah wie möglich genähert hatten, dass diese das Schiff verlassen und sich mit jenem Rettungsboot retten sollten. Daraufhin sagte der Steuermann: ,,Ich darf weder das Schiff verlassen, noch es den Piraten übergeben, weil mir das Wohlergehen der Menschen und die Waren anvertraut worden sind." Dies gehört rief der frechste der Piraten: ,,Nicht durch Worte, sondern durch das Schwert muss der Sieg errungen werden." Dann sprang er auf das Lastschiff hinüber und tötete ihn mit dem Schwert. Daraufhin gab der Kaufmann, dessen Schiff es war, das Schiff den Piraten zur Plünderung, damit nicht alle sterben mussten. Die Piraten zogen sich mit dem Lastschiff in ihren Schlupfwinkel zurück. Dort teilten sie die Beute untereinander und sorgten dafür, dass die Gefangenen verkauft würden, und nahmen nur wenige auf; diesen sagten sie, dass Verwandte sie für einen hohen Preis loskaufen müssten.

Text E
Auf welche Weise sich Cäsar an den Piraten rächte
Caesar beschloss als junger Mann im Winter nach Rhodos überzusetzen, um bei dem berühmtesten Lehrer seiner Zeit die Redekunst zu lernen. Diese Kunst musste dieser erlernen, weil er beschlossen hatte die politische Laufbahn einzuschlagen. In der härtesten Zeit des Jahres glaubte er, dass er segeln müsse, weil er hoffte, dass die Piraten, welche sich überall im Mittelmeer aufhielten um Beute zu machen, in dieser Zeit in ihrem Schlupfwinkel bleiben würden. Die Piraten aber meinten, als sie gehört hatten, dass ein vornehmer junger Mann nach Rhodos aufgebrochen war, dass sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen dürften und eroberten sein Schiff. Fast 40 Tage wurde Caesar in deren Gewalt festgehalten, bis die zurückkommen würden, die er losgeschickt hatte um von seinen Freunden Gelder einzutreiben. Dann wurde er am Strand ausgesetzt, nachdem 50 Talente bezahlt worden waren. Er meinte, die Piraten verfolgen und bekämpfen zu müssen, deshalb brach er möglichst schnell nach Milet auf und besuchte den Stadthalter. Dieser gab Caesar die Flotte, damit er sie gegen die Piraten führen kann. Als Caesar die Piraten gefangen hatte, glaubte er dass er keinen von ihnen verschonen dürfe; er ließ sie alle ohne Ausnahme töten.


Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 15

Text A
Über den Hahn und den Fuchs
Ein Hahn führte, weil er vorsichtig und sorgfältig war, mittags vorsichtig und sorgfältig die Hühner auf einen recht hohen Baum, damit sie nicht von dem Fuchs grässlich geraubt würden. Dieser hatte sich dem Baum genähert, weil er von ziemlich heftigem Hunger getrieben worden war, frech dem Baum und grüßte viel schmeichelnder und süßer als er es gewohnt war den Hahn und sagte: ,,Hast du etwa nicht gehört, dass heute alle Tiere eine Versammlung hatten, in der sie den ununterbrochenen Frieden zwischen sich gestärkt haben? Nachdem alle Furcht beseitigt worden ist, sollen keine Fallen oder Unrechte mehr geschehen, sondern alle sollen sich sorglos am Frieden und der Eintracht erfreuen! Steigt sofort sorglos vom Baum hinab, damit wir diesen Festtag feiern können!"
Er glaubte, dass er leicht den Hahn überzeugen werde, dass er zusammen mit den Hühnern vom Baum herabsteige. Der Hahn aber sagte zu sich, nachdem er seine ziemlich schmeichelnden Worte gehört hatte, vorsichtiger geworden: ,,Mit diesem Fuchs da werde ich vorsichtiger, als ich mit andern Tieren gewohnt bin [eigentlich: 'mit diesem Fuchs da werde ich vorsichtiger handeln, als ich mit anderen Tieren gewohnt bin zu handeln']. Ich werde die List mit List besiegen." Und zum Fuchs gewandt sagte er äußerst schlau: ,,Du bringst eine gute Nachricht. Wenn Frieden zwischen allen Tieren entsteht, ist es gut." Zugleich richtete er sich den Hals sehr hoch ausstreckend, als ob er ziemlich weit schauen wollte, klug auf seinen Füßen auf.
Dann fragte der Fuchs ängstlich, was er erblickte. "Zwei sich sehr schnell nähernde Hunde", antwortete der Hahn.
Nachdem er diese Worte gehört hatte, sagte der Fuchs voll Furcht: ,,Lebt Wohl, ich will fliehen, bevor jene da sein werden." Und zugleich begann er schnell wegzulaufen. Darauf sagte der Hahn: ,,Warum fliehst du so ängstlich? Wenn Frieden beschlossen worden ist, erwarte die Ankunft der Hunde!" Der Fuchs aber erwiderte: ,,Gern wäre ich geblieben; aber ich weiß nicht, ob jene Hunde schon gehört haben, dass der Friede beschlossen wurde."

Text B
  1. Schneller, höher, stärker!
  2. Wo es gut ist, da ist das Vaterland.
  3. Was immer du treisbt, du sollst s klug treiben, und berücksichtige das Ende!
  4. Leere Gefäße tönen am lautesten.
  5. Zweimal gibt, der schneller gibt.
  6. Voller Bauch studiert nicht gern.
  7. Verbindlich in der Sache, freundlich in der Art.
  8. Durch Nichtstuen lernen Menschen schlecht handeln.
  9. Nichts ist schneller als die Jahre.
  10. Über die Toten sagt man nichts außer gutes.
Text E
Über den heiligen Georg und den Drachen
Als der Tribun Georg in der Provinz Lybien Kriegsdienst leistete, ritt er eines Tages am Ufer eines riesigen Sees entlang. Schon näherte er sich einer an diesem See gelegenen Stadt, als er plötzlich am Stadttor eine wunderschöne junge Frau erblickte, die mit einem starken Seil mit einem Schaf verbunden zu jenem See hinabstieg. Si weinte heftig, und von der Mauer herab beklagte ihr Vater sein Schicksal und das Los der Tochter unter vielen Tränen. Georg stieg sofort vom Pferd herab und fragte sie, aus welchem Grunde sie mit dem Schaf verbunden sei und warum sie traurig einherziehe. Dann sagte jene: ,,In jenem See wohnt ein wilder Drache. Die Tapfersten der Einwohner versuchten vergeblich jenen Drachen zu besiegen; der Drache töte jeden von ihnen auf grausame Weise und fraß sie. Daher geben die Einwohner ihm schon seit vielen Monaten täglich ein Schaf und einen Jungen oder ein Mädchen, damit er nicht wild und grausam die Stadt angreift. Heute werde ich zum Tode geschickt. Sieh, mein Vater, der König dieser Stadt beklagt von der Mauer herab mein Schicksal. Du aber, ein sehr tapferer Mann damit dir nichts böses zustößt, flieh so schnell wie möglich, Es ist nämlich nicht zweifelhaft, dass jener Drache dich gleich tötet.
Georg aber sagte: ,,Für einen guten Soldaten ist es schändlicher zu fliehen als zu sterben. Es trifft sich gut, dass ich an diesem Tag selbst in diese Gegend gelangt bin. Fürchte dich nicht! In Christi Namen werde ich dir tapfer beistehen."
Während sie dies miteinander beredeten, streckte der Drach seinen Kopf aus dem See. Dann rief das Mädchen erschreckt: ,,Flieh schnell!" Georg aber bestieg sein Pferd, und als er sich mit dem Zeichen des Kreuzes gewappnet hatte, griff er den sich nähernden Drachen tapfer und kühn an. Sich Gott anvertrauend warf er die Lanze, verwundete den Drachen äußerst schwer und warf ihn zu Boden. Dann sagte er der jungen Frau: ,,Lege deinen Gürtel ohne Furcht um den Hals des Drachen, Tochter!" Dies getan folgte der Drache ihr wie ein äußerstzahmer Hund. Als sie ihn fröhlich in die Stadt führten, begannen die Einwohner ängstlich zu fliehen. Georg aber sagte: ,,Fürchtet euch nicht! Dazu schickte mich nämlich der Herr zu euch, damit ich euch von dem Drachen befreie."

Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 13

Text A
Über den dummen Esel
Es war einmal ein König, den es erfreute mit kleinen Hunden zu spielen; er liebte sie so sehr, dass er sie nicht nur mit dem besten Futter fütterte, sondern auch gewohnt war sie im Schoß zu halten. Ja sogar ließ er sie die Füße um seinene Hals herum legen und sein Gesicht lecken. Daher hatten sie sich so sehr anseinen Schoß, dass sie sich immer dorthin zurücklehnten.
Der Esel sagte vom Neid bewegt: ,,Wie kann es geschehen, dass der König auch mir gutes Futter zuteilt? Warum wage ich es nicht auch vor dem König zu singen und die Füße um seinen Hals zu legen? Ich will auf meine Kunst vertrauen! Durch sie will ich auch so beleibt werden.''
Diesen schönen Worten vertrauend wagte er den Hof zu betreten und zuerst sang er vor dem König, dann tanzte er, zuletzt lief er zum König und legte die Füße um seinen Hals, um sein Gesicht zu lecken, sowie es jene Hunde gewohnt waren. Der König aber war nicht erfreut, sondern fürchtete, dass der Esel allzu hochmütig würde, und befahl, dasser verprüglelt werde und in den Stall zurückgeführt. Jener sprach, als er dorthin zurückgekehrt war, mit sich: ,,Ich bin von der Kunst, der ich vertraut hatte, getäuscht worden; das, was ich gehofft hatte, ist nicht eingetreten.'' Jenes Sprichwort ist wahr:
"Der dumm hinausgeht kehr dumm zurück"

Text E
Über den Ritter und die Schlange
Vor vielen Jahren gab es einen Ritter, dessen Ehefrau sehr habgierig und dumm war. Dieser Ritter pflegte es auf so vielen Turnieren teilzunehmen, dass er in große Armut geriet und nicht wusste, was er machen sollte.
Im Haus des Ritters hielt sich gewöhnlich eine Schlange auf. Jene Schlange sagte, als sie seinen Schmerz gesehen hatte, und gewagt hatte sich ihm zu zeigen: ,,Warum weinst du? Wenn du meiner vertrauen wirst, werde ich dir helfen. Wenn du mir täglich süße Milch gibst, wirst du reich werden." Dies gehört freute der Ritter sich und brachte der Schlange täglich frische Milch. Und die Schlange täuschte ihn nicht: In Kürze wwurde er reich; von Tag zu Tag wurde sein Reichtum vermehrt.
Die Ehefrau sagte sehr begierig nach Reichtum ihrem Mann: ,,Ich glaube, dass jene Schlange in ihrer Höhle viele Reichtümer verbirgt Lass uns sie töten, damit wir alle ihre Reichtümer besitzen!"
Also trug der Ritter am folgendem Tag, als er, wie er es gewohnt getan hatte, der Schlange Milch brachte, auf Veranlassung der Ehefrau einen Hammer mit sich. Als die Schlange, weil sie die Milch gesehen hatte, den Kopf dem Ritter nicht misstrauend entgegenstreckte, versuchte jener sie mit dem Hammer zu töten. Die Schlange aber zog ihren Körper zusammen, so dass der Schlag des Hammers das Gefäß, in dem die Milch war, zerbrach; und sofort verlor der Ritter alles was er besaß. Ein wenig später kehrte er auf Befehl der Ehefrau zur Schlange zurück und wagte sie zu beten, dass sie ihm verzeihe und wieder Reichtum gewähre.
Jene aber sagte: ,,Dieser Schlag des Hammers wird sich immer vor meinen Augen aufhalten; ich werde immer deiner Treulosigkeit gedenken. Ich zweifle, dass du einen zweiten Vertrag halten wirst. Daher kann kein Friede zwischen uns werden.
Dann sagte der Ritter als er zur Ehefrau zurüclgekehrt war: ,,Wenn ich dir nicht vertraut hätte, wären wir reich geblieben."

Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 12

Text A
Über einen gewissen stolzen Spanier
Zur Zeit des Kaisers Tiberius hatten in Spanien einige adlige Spanier staatliches Geld unterschlagen. Weil Der Stadthalter der Provinz mit Namen Piso diese mit großer Strenge erzwang, fassten die jene Adlige den Entschluss ihn zu töten. Daher tötete einer von ihnen, der sehr stolz war, durch den Hass auf den Stadthalter angefeuert, den nichts ahnenden auf einer Reise. Und als er Dank der Schnelligkeit des Pferdes entkommen war und die Berge betreten hatte, entkam er, nachdem er sein Pferd weggeschickt hatte, durch die Felsen aus den Scharen der Verfolger. Aber nicht lange täuschte er sie. Denn die Römer führten sein Pferd, dass sie nach einigen Tagen ergriffen hatten, durch die nächsten Dörfer, um zu erfahren, wessen Pferd es war. Auf diese Weise wurde er gefunden.
Als er durch Folter gezwungen wurde, die Free zu verraten, rief er mit lauter Stimme: ,,Vergeblich werde ich gefragt. Die Foltern erschrecken mich nicht. Ich wollte, dass meine Freunde da wären, und meine Standhaftigkeit sähen! In Standhaftigkeit übertrifft mich nämlich niemand. Keine Gewalt des Schmerzes ist so groß, um die Wahrheit hervorzulocken!" Jener Mann von großer Tapferkeit entriss sich, als er am folgenden Tage wieder zur Befragung gezogen wurde, seinen Wächtern und schlug bei diesem Angriff seinen Kopf gegen einen Felsen, so dass er sofort starb.
Es steht fest, dass Piso strenger als andere Prätoren gewesen ist; denn die Gelder aus der Staatskasse hatte er, nachdem sie unterschlagen worden waren, mit großer Strenge gesammelt, so dass die stolzen Spanier es nicht ertrugen.

Text B
Über die Brüder Arminius und Flavus
Der Fluss Weser floss zwischen den Cheruskern und dem römischen Heer. An deren Ufer machte Arminius mit den anderen Fürsten der Cherusker halt. Als er die Römer gefragt hatte, ob Germanicus gekommen sei, fragte er, ob es erlaubt sei, mit seinem Bruder zu sprechen. Dieser war im römischen Heer unter dem Namn Flavus, ein (angesehener) treuer Mann, der vor einigen Jahren unter der Fürhung Tiberius' durch eine Wunde ein Auge verloren hatte.
Nachdem er vorgetreten war, wurde er darauf von Arminius begrüßt; dieser forderte, dass alle, sowohl Germanen als auch Römer, sich zurückzögen, und nachdem sie weggegangen waren, fragte er den Bruder, woher er diese Entstellung des Gesichtes sei. Während jener über den Ort und den Kampf berichtete, fragte er, welche Belohnung er erhalten hätte. Flavus erwähnte vermehrten Sold und Kriegsauszeichnungen, während Arminius die billigen Belohnungen der Sklaverei verspottete.
Dann zeigte jener die Größe der Römer und die Truppen des Germanicus und drohte, dass alle besiegten Stämme schwere Strafen erleiden würden, und er fügte hinzu, dass er weder seine Frau noch den Sohn als Feinde behandeln werde; dieser zeigte das gemeinsame Vaterland, die alte Freiheit, die heimatlichen Götter und die unglückliche Mutter. Allmählich fingen sie an zu streiten; und sie wären nicht einmal durch den Fluss daran gehindert worden, die Sache mit dem Schwert auszutragen, wenn nicht der herbeilaufende römische Legat Stertinius den vom Zorn erfpllten Flavus, der Waffen und ein Pferd forderte, zurückgehalten hätte.

Text E
Tiberius Cäsar gelangt mit einem Heer über den Fluss Elbe
Im fünften Jahr nach Christi geburt gelangte ein römisches Heer unter der Führung von Tiberius Cäsar mit einem Gewalltmarsch bis zur Elbe, einem Fluss von großer Breite, der viele Flüsse Germaniens in Länge übertifft.
Auf Veranlassung Augustus war Tiberius Cäsar mit einem großen Heer um die Germanen zu unterwerfen und das Gebiet des Reiches bid zur Elbe vorzuschieben.
Als die Römer zwei Monate später, als sie aufebrochen waren, das linke Elbeufer durch Lager eingenommen hatten, war die Elbe auf dem gegenüberliegendem Flussufer voll von Feinden.
Einer der Germanen, der die anderen in Alter und Größe und Würde übertraf, bestieg einen Kahn; und allein in die Mitte des Flusses vorgerückt, erbat er, dass es ihm erlaubt sei an diesem Ufer, das die Römer mit Waffengewalt hielten, auszusteigen, und den Cäsarzu sehen.
Als [ihm] die Möglichkeit gegeben und der Kahn zu Land gebracht worden war, betrachtete er lange schweigend den Cäsar. Er bewunderte den Mann von schöner Gestalt und Körperkraft, der eine ehrenvolle Miene und große Augen hatte. Endlich sprach er etwa diese Worte: ,,Unsere jungen Männer sind von Furcht erfüllt, die euch, wenn ihr weg seid, bewundern und eure göttliche Macht verehren, eure Waffen jedoch wollen sie, wenn ihr da seit, lieber fürchten als euren Schutz zu suchen.
Aber ich sah durch deine Milde, Cäsar, heute Götter, von dene ich vorher nur hörte. Ich sah keinen Tag, der glücklicher als dieser Tag war, in meinem ganzen Leben."
Und als er durch Bitten erreicht hatte, die Hand des Cäsarzu berühren, kehrte er in den Kahn zurück und blickte unaufhörlich zum Cäsar, bis er das seinige Ufer erreicht hatte.

Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 06

Text A
Die Nachbarn Gaius und Albus streiten über Cäsar und Cato
Die Nachbarn Gaius und Albus streiten untereinander oft über Cato und Cäsar. Dieser wird von Albus wegen seines Siegs über Gallien verkehrt, jener von Gaius wegen seiner Gerechtigkeit und Standhaftigkeit. Albus sagt: „ Dieser, mein Cäsar, dessen Ruhm in der ganzen Welt gesungen wird, ist ein großer Mann. Dieser Cato da wird geradezu unbekannt sterben, weil er ein Gegner dieses Mannes ist.“ Gaius sagt: „Diesen deinen Cäsar da, verachten alle, die Frieden lieben; seine Bundesgenossen sollen diesem schlechten Mann Ehren zuweisen - wir guten und tüchtigen Bürger verehren diesen Cato, weil diesem Mann die Freiheit des Staates verdankt wird.“ Durch diese Worte gereizt sagt plötzlich der Sohn des Albus, der mit seinem Freund Markus an dieser Unterredung teilnimmt: „Wer ist jener Cato? erzähle mir, Vater, über jenen Mann! Ich habe bis jetzt jenen Namen nicht gehört.“ Albus sagt sofort: „Dies bedaure ich sehr. Denn die Senatoren sind durch die Rede dieses Menschen da so sehr innerlich bewegt worden, dass sie in jenem entsetzlichen Jahr Catilina - unseren Catilina! –zum Tode verurteilten. Dieser kämpfte jedoch für das Volk, auch wir Bauern wurden durch die Bemühungen dieses Mannes vor dem Hochmut des Senats verteidigt, wir alle schenkten diesem Vertrauen. Gaius sagt: „Schweig endlich, oh Albus; denn du erregst meinen Zorn durch diesen, deinen Eifer. Der Senat befahl diesen deinen Catilina, diese deine Catilinarier mit dem Tod zu bestrafen - mit Recht, wie alle guten urteilen. Denn die Bundesgenossen dieses verbrecherischen Menschen da verachteten das Wohlergehen der römischen Bürger, sie zerstörten diese Rechte, diese Gesetze, diesen Staat, sie suchten sich die Macht mit Waffengewalt. Schweig also über diese schlechten Männer da, damit dieser Junge nicht durch schlechte Beispiele auf einen schlechten Weg geführt wird! Man muss diesen Marcus mit Beispielen jenes Pompejus und dieses meines Cato antreiben, damit er ein wahrhaft römischer Mann sei.

Text E
Über Androclus (II)
Lucius grüßt sein Freund Marcus. Im ersten Brief habe ich dir erzählt, wie jener arme Mensch im Zirkus von einem Löwen gerettet worden war. Was er Cäsar über jenen Löwen erzählt hat, werde ich dir nun schreiben. Die ganze Stadt ist voll von dieser Geschichte; mein Onkel hörte sie im Hallenbad. Jener arme Mensch sagte: „Mein Name ist Androclus. Ich bin Sklave dieses Senators da, der hinter dir sitzt. Als dieser da die afrikanische Provinz verwaltete, floh ich in die Einsamkeit, weil ich durch seine ungerechten Schläge täglich gequält worden war, mit der Absicht, dass ich, wenn das Essen fehlte, den Tod suchte. Am Mittag, als ich durch die Wärme müde gemacht worden war, entdeckte ich eine Höhle und verbarg mich in ihr. Aber nicht viel später kam dieser Löwe zu jener Höhle, wobei er hinkte und ein Zeichen des Schmerzes hervorbrachte. Zuerst floh ich, nachdem ich vom Anblick dieses Löwen erschreckt worden war, in den letzten Teil der Höhle. Als dieser jedoch allmählich herantrat, streckte er mir seine Tatze entgegen, gleichsam um Hilfe zu erbitten. Und tatsächlich fand ich in seiner Tatze einen riesigen Holzsplitter und zog ihn heraus; darauf reinigte ich die Wunde schon ohne Furcht. Dann legte der Löwe, nachdem er durch meine Hilfe geheilt worden war, seine Tatze in meine Hände und schlief; und von diesem Tag an lebten wir, ich und dieser Löwe, drei Jahre in jeder Höhle. Er brachte mir täglich einen Teil seiner Beute herbei, den ich, weil ich kein Feuer hatte, von der Sonne geröstet, aß. Irgendwann aber gefiel mir jenes Leben nicht mehr, und als der Löwe weg war, verließ ich die Höhle. Ach wenn ich doch an jenem Platz geblieben wäre! Nachdem ich nämlich am dritten Tag von Soldaten ergriffen worden war, wurde ich aus Afrika nach Rom zu diesem meinem Herrn da fortgeschleppt; und dieser sorgte sofort dafür, dass ich zu den wilden Tieren verurteilt werde. Ich glaube, dass auch dieser Löwe zu jener Zeit gefangen wurde und nun mir dankte.“ Als Cäsar dies gehört hatte, befahl er, ihn freizulassen, den Löwen ihm zu schenken. Ich hoffe, dass du bald schreiben wirst, ob diese Geschichte dir gefallen hat. Sorge dafür, dass du gesund bleibst!

Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 05

Text E
Über Androclus (I)
Lucius grüßt einen Freund. Ich werde dir heute eine unglaubliche Sache erzählen, die ich gestern, als ich im Circus Maximus gewesen bin, mit meinen Augen gesehen habe.Schon wurden sehr wilde Tiere, die aus allen Gegenden des Reiches auf Befehl des Cäsar nach Rom gebracht worden waren, in die Arena getrieben, als plötzlich ein riesiger Löwe eintrat, wobei er mit lauter Stimme brüllte, und sich mitten in die Arena setzte. Zwischen allen Zuschauern stand fest, dass der Löwe die übrigen Tiere an Körperkraft weit übertraf. Als sie durch Bewunderung innerlich bewegt fragten, wer sich dem so großen Tiere widersetzen könne, wurden unglückliche Menschen in die Arena geführt, die zu den Tieren verurteilt worden waren, und flohen ängstlich in die letzten Teile des Zirkus, um sich zu retten. Plötzlich geschah es, dass der Löwe sich einem der Verurteilten nährte. Niemandem war zweifelhaft, dass er den unglücklichen sofort tötete. Der Löwe leckte jedoch die Hand des Menschen, wobei er sich an dessen Körper heranbewegte. Fast glaubte der unglückliche Mensch, schon tot zu sein. Einige Zuschauer trieben den Löwen an, damit er den Menschen angreife; die anderen aber befahlen ihnen zu schweigen; zuletzt betrachteten alle schweigend und aufmerksam, was in der Arena verrichtet wurde. Endlich wandte der arme Mensch, wie aus dem Schlaf erwachte, die Augen zu dem Löwen. Allmählich wich die Furcht der Freude, und schließlich fröhlich, als ob er den Löwen erkannt hätte, legte er seine Arme um das Tier. Dann befahl Cäsar, dass er zu ihm gerufen werde und fragte ihn warum der sehr wilde Löwe ihn verschont hatte. Was dieser Mensch Cäsar erzählt hatte, werde ich dir in einem weiteren Brief erzählen. Lebe wohl!

Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 04

Text B
Über die Gladiatoren
Die Gladiatoren grüßten, sobald sie die Arena betraten hatten, erst den Caesar (Imperator) indem sie riefen:,,Ave Caesar, die Todgeweihten grüßen Dich!“
Dann stellten sie sich, nachdem durch eine Fanfare das Zeichen zum Beginn des Kampfes gegeben worden war, auf, sehr begierig zu verwunden und zu töten. Beim Kampf verschonte einer den anderen nicht. Der, der besiegt und verwundet im Sand lag, erflehte durch das Erheben der Hände die Gnade des Imperators. Wenn er sich durch gutes Kämpfen ein Lob verdient hatte, war der Imperator gnädig. Wenn er aber durch Feigheit den Hass des Volkes auf sich gewendet hatte, befahl der Imperator durch das Wenden des Daumens, dass er getötet werde.

Text D1
  1. ad bellum conficiendum – um den Krieg zu beenden
  2. ad urbem opugnandum – um die Stadt zu bestürmen
  3. multos Romanos vulnerando – durch das Verwunden vieler Römer
  4. exercitu Romano vincendo – durch das Besiegen des römischen Heeres
  5. ad eas res conficiendas – um die Sache zu beenden
  6. sui liberandi causa – um sich zu befreien
  7. in petenda pace – beim Streben nach Frieden
  8. de flumine transeundo – über das Überschreiten des Flusses
  9. in querundis suis – beim Suchen der Seinigen
  10. sui colligiendi tempus – die Zeit sich zu sammeln
  11. ad bellum gerendum – um den Krieg auszuführen
  12. ad consilia capiendi - um die Entschlüsse zu fassen
  13. pugnae committandae signum – das Zeichen des Kampfes zu beginnen
  14. cupiditis belli gerendi – die Begierde Krieg zu führen
Text E
Über Spartacus
Im Jahre 73 vor Christi Geburt machten Gladiatoren bei Capua um sich zu befreien einen Aufstand; sie wählten den Thraker Spartacus, einen Mann von großer Begabung und großer Kraft, zum Anführer. Er machte sich dadurch, dass er die Römer wieder und wieder besiegte in kurzer Zeit einen so großen Namen, dass viele tausend Sklaven aus ganz Italien durch die Hoffnung die Freiheit wiederzugewinnen, bei den Gladiatoren zusammenkamen und das Heer des Spartacus vergrößerten. Spartacus hatte den Krieg gegen die Römer durch den Entschluss, dass er die Gladiatoren in ihre Vaterländer zurückführe. Aber als sie schon zu den Alpen gekommen waren, konnte er die Seinigen nicht überreden teils nach Gallien, teils nach Griechenland zu marschieren. Daher führte er das Heer nach Italien zurück.
Zu dieser Zeit schickte der Senat, der in großer Furcht

Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 02

Test A
Der Dichter Horaz wird gerettet
Einst ging der Dichter Horaz auf der Via Sara durch das Forum Romanum, als ein Mann, der dem Dichter nur dem Namen nach bekannt war, herbeilief und rief: ,,O, was treibst du, mein freund? Woher kommst du? Wohin gehst du?” Horaz antwortete: ,,Ich gehe zu einem dir nicht bekannten Freund. Er wohnt in einem äußeren Teil der Stadt.” Aber der fremde Mann hörte nicht auf zu fragen: ,,Warum gehen wir nciht zusammen? Lass uns gemeinsam gehen! Ich gehe mit dir. Mir passt auch der Weg dorthin.” Dann gingen sie zusammen. Als sie durch das Forum gingen sagte der fremde Mann vieles und dummes Zeug. Horaz ärgerte sich über diese Worte dieses Menschen so, dass er schwieg. Aber obwohl er versuchte, bald schnell zu gehen, bald sthen zu bleiebn, konnte er dem Schwätzer nicht entkommen.
Endlich wurde der Dichter gerettet. Denn es kam ein Mann entgegen, der mit dem Schwätzer befeindet war, und forderte, dass er mit ihm zum Gericht gehe. “Da”, rief er, “ich sehe dich, der du zum Gericht geladen doch nciht zum gericht gegangen bist! Geh mit mir zum Praetor! Ich fordere, dass du sofort gehst.” Dann gingen sie. So wurde Horaz gerettet.

Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 01

Text A
Über den Tod des Caesar
Vor den Iden des März geschahen dem Caesar so viele und entsetzliche Vorzeichen, dass seine Ehefrau ihn bat, dass r sich nicht an diesem Tag zum Senat begebe. In der letzten Nacht wurde von einem schrecklichem Traum so erschreckt, dass er die Worte der Ehefrau nicht zurückwies. Denn sie hatte gesehen, dass er oberhalb einer Wolke flog und Jupiter die Hand gab.
Aber Cäsar war es dennohc nicht erlaubt, obwohl er, durch diese Vorzeichen bewegt, in großer Furcht war, zu Hause zu bleiben. Al ser sich nämlich schon gesetzt hatte, um einen Brief zu schreiben, erschien einer aus den verschwörern, Decimus Brutus, den Caesar so sehr liebte, dass er ihn mit dem Namen “Sohn” rief, und ermahnte ihn, dass er zum Senat komme. Und tatsächlich gehorchte Caesar, weil ihm erschien, dass e seine schwere Sache sei.
Al ser dorthin gekommen war, umringten ihn, wie sie es beschlossen hatten, sofort die Verschwörer. Einer von ihnen warf ihm auf den Boden nieder. Und Caesar verbarg, während er mit Dolchen gestoßen wurde, seinen Kopf und brachte nicht einen einzigen Laut heraus außer: ,,Auch du, mein Brutus?”
Mit dreiundzwanzig Wunden versehen lag er lang tot da. Endlich brachten drei Sklaven seinen Lörper nach Hause zurück.

Text E
Wie Augustus die Grausamkeit des Freundes bestraft
Als Kaiser Augustus bei Vedius Pollio speiste, zerbrach einer aus den Sklaven zufällig ein Kristallgefäß. Darauf wurde der Herr von so großem Zorn bewegt, dass er befahl, dass dieser Sklave ergriffen und den riesigen Moränen vorgworfen werde, die er in einem Fischbecken hielt. Der Sklave wurde so sehr erschreckt, dass er zu den Füßen des Kaisers entfloh und von ihm Hilfe erbat. Weil der Sklave nur bat, dass er durch andere getötet werde und nicht den wilden Fischen vorgworfen werde, meinte Augustus, dass der Freund wegen seiner Grausamkeit bestraft werden müsse. Er befahl, dass der Sklave freigelassen werde; dann befahl er, dass alle Kristallgefäße, die in dem Haus seines Freundes waren, herbei getragen und vor seinen Augen sofort zerbrochen würden und dass das Fischbecken mit Erde gefüllt werde.

Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 14

Text A
Über den König und seinen Erzähler
Ein großer und mächtiger König hatte einen Erzähler der sich daran gewöhnt hatte, ihm alle Nächte fünf Geschichten zu erzählen. Diese Geschichten waren [so] viel besser als die Geschichten anderen Erzähler, dass der König ihn mehr belohnte als die schlechteren Redner. Je besser die Geschichten waren, desto größere Belohnungen pflegten die Erzähler vom König zu eralten.
In einer gewissen Nacht wünschte der König, als er von großer Sorge bewegt nicht schlafen konnte, möglichst viele Geschichten zu hören; als jener zu der gewohnten Zahl einige längere Geschichten hinzugefügt hatte, befahl der König ihm dennoch mehr zu erzählen. Jener aber antwortet, dass er die besten Geschichten schon erzählt habe. Dazu sagte der König: ,,Du hast viele sehr Kurze erzählt. Was aber istmit einer langen sehr guten Geschjichte, die aus den meisten Worten besteht? Wenn du solch eine Geschichte erzählt hast, will ich dich schlafen lassen."
Der Erzähler begann, als er dieses gehört hatte, so zu erzählen: ,,Ein Bauer, dem tausend Goldstücke gehörten, wanderte in die nächste Stadt um zweitausend Schafe zu kaufen. Als er diese nach Hause trieb, war ein kleinerer Fluss, den er morgens ohne Arbeit [Mühe] überquert hatte, durch sehr starken Regen vergrößert worden. Als er das Wasser weder durch eine Brück noch durch eine Furt überqueren konnte, ging er weg, um ein Schiff zu suchen. Endlich fand er ein kleineres Schiff, das nur zwei Schafe und einen Bauern tragenm konnte. Also überquerte er, nachdem er zwei Schafe auf das Schiff aufgeladen hatte, das Wasser." Als er diese Worte gesgt hatte begab er sich in den Schlaf. Der König aber weckte ihn und sagte: ,,Von allen Erzählern bist du der schlechteste, ich verbiete, dass du schläfst, wenn du die Geschichte nicht beendet hast." Darauf sagte der Erzähler: ,,Jener Fluss istsehr groß, das Schiff sehr klein; und die Zahl der Schafe ist größer, als dass sie in Kürze transportiert werden könnte. Beim Transport der Schafe hatte er sehr viel Zeit verbraucht,; erlaubt aso, dass ich mehr Schlaf bekomme, bis unser Bauer alle Schafe transportiert hat."

Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 11

Text A
Über die Treue des Löwen
Eine Kuh und eine Ziege und ein Schaf und ein Rind, schweiften durch die Wälder und Berge, während sie mit einem Löwen jagten. Vom Hunger gequält hofften sie, sich durch Jagen von Beute zu bereichern [???].
Als sie einen großen Hirsch getrieben hatten, sprach der Löwe nach der Teilung der Beute: ,,Ich nehme den ersten Teil, weil ich ein Löwe bin [weil ich Löwe genannt werde]; weil ich tapfer bin, werdet ihr nicht zögern mir den zweiten Teil zu geben; dann, weil ich stärker bin als ihr, wird der dritte mir folgen; zuletzt wird der ein Unglück erleiden, der den vierten Teil berührt." So bemächtigte sich der Löwe der ganzen Beute und die anderen beklagten sich nicht zu Unrecht. Sie scheuten sich nämlich, dass sie sterben würden, wenn sie dem Löwen nicht zugestimmt hätten. Niemals ist ein Bündnis mit dem Mächtigen zuverlässig.

Text D1
  1. Sie eilten nach Hause, um den Vater zu unterreden.
  2. Sie eilten auf Grund der Unterredung nach Hause.
  3. Sie machten sich bereit, um den Weg zu marschieren.
  4. Während sie die Beute teilten, fingen sie an zu streiten.
  5. Nach der Teilung des Heeres gingen sie des Weges.
  6. Das Gold ist zwischen ihnen aufgeteilt worden, nach dem sie es geraubt haben.
  7. Während er die Soldaten auffordert zu gehen, fragte ihn sein Sklave etwas.
  8. Beim Unterreden fiel ihm das passende Wort nicht ein.
  9. Um nicht von dem Löwen erreicht zu werden, kletterte die Katze auf den Baum.
  10. Nach Einladung der Truppen marschierten sie los.
Text E
Über den Teuteburger Wald
Im sechsten Jahr nach der (Annahme) der Niederlage im Teuteburger Wald brachen die Römer unter der Führung von Germanicus, und Caecina mit acht Legionen gegen die Germanen auf, um Arminius anzugreifen. Eingeteilt zwischen Germanicus und Caecina trafen die Gruppen auf verschiedenen Wegen gleichzeitig [zu einer Zeit] an der Ems zusammen. Die Chauken folgten, weil sie Hilfstruppen versprochen hatten, den Römern. Die Die Brukterer schlug der Legat Stertinius auf Befehl des Germanicus in die Flucht und beim Beutemachen erblickte er den unter Varus verlorenen Adler der neunzehnten Legion. Also versprach Germanicus seinen Soldaten,dass er den teutoburger Wald betreten würde, in welchem die Überreste des Varus und der legionen unbestattet lagen, und seine toten Kameraden bestattet werden wurden.
Die trarigen Orte zeigten weiße Knochen, zerbrochene Waffen und die Überreste der Pferde. Da waren benachbarte Altäre, bei denen die Germanen viel römische Soldaten getötet hatten. Gewisse Soldaten, die der Varusschlacht oder den Fesseln der Germanen entkommen waren, erinnerten sich, dass an diesem Ort Legaten gefallen waren, an jenem die Adler geraubt wurden und zeigten an welchem Ort Varus seine erste Wunde erhalten hatte und wo er durch seine Hand starb.
Die Römer, die anwesend waren, bestatteten traurig die Gebeine der drei Legionen, nachdem ihr Zorn vermeht worden war. Alle meinten, über das Schicksal der Menschen klagend, dass die Germanen bald bestraft würden. Germanicus folgte dem sich zurückziehenden Arminius und befahl, sobald die Möglichkeit da wäre, dass die Legionen die Scharen der Germanen angreifen sollten.

Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 10

Text A
Über den falschen Freund
In einem Wald hielt sich ein großer Bär auf, der sich über sein Leben freute und sich an verschiedenen Früchten erfreute. Ein gewisser junger Mann, der sich scheute, allein durch den Wald zu gehen, bat einen Freund: „Begleite mich und hilf mir gegen den wilden Bären. Wenn du mir helfen wirst, werde ich alles schenken, was wollen wirst.“ Jener Freund versprach Hilfe und er zögerte nicht.
Plötzlich ist der Bär da. Dann versucht jener den nächsten Baum zu besteigen. Der Genosse legt sich jedoch auf den Boden, hält den Atem an, wie tot. Der Bär bewegte seine Schnauze an sein Ohr heran, gleichsam als ob er sich mit diesem unterhalten wollt. Aber er zog sich in den Wald zurück den Toten verschmähend. Nachdem der Freund verwundert war, weil dem Genossen nichts passiert war, stieg er endlich von dem Baum hinab, um dem Genossen zu gratulieren. Dieser fragte, was der Bär diesem ins Ohr gesprochen hätte. Dann sagte jener: „Der Bär hat mich aufgefordert, dass ich dem Freund nicht die Treue halten sollte, dessen Treuer in dem Unglück nicht bewiesen worden ist.


Text B
Über den Frosch und das Rind
An einem Flussufer entdeckte ein Frosch ein großes Rind. Andere Frösche, die ihm begliteten, wunderten sich über die Größe des Rindes. Darauf versprach jener von Neid bewegt, dass er die Größe des Rindes übertreffe, und blies seinen Körper auf. Als er meinte, dass er schon die Größe des Rindes erreicht habe, prahlte er damit, dass er das Rind in kurzer Zeit überwinden werde. Weil seine Kameraden ihm nicht zustimnmten, begann er mit größter Kraft sich aufzublähen. Darauf fürchteten die anderen Frösche, dass er eine schlechte Sache erleide, und sie baten ihn, dass er nicht länger versuche, das Rind nachzuahmen. Jener aber verschmähte ihre Worte. Schon freute er sich, dass er breiter als das Rind sei, schon rühmte er sich des Sieges, als plötzlich mit einem großen Knall sein Körper auseinander gerissen wurde. Darauf sprachen die anderen Frösche dise Worte: ,,Der Schwache, der einen Mächtigen nachahmen will, geht zugrunde,"

Text B
Über den Frosch und den Stier (2. Übersetzung, bis Zeile 7)
In den Fluten erblickte der Frosch vom Ufer aus einen großen Stier. Andere Frösche, welche diesem folgten, die sich über den großen Stier wunderten. Dann versprach jener Frosch, den Stier an Größe überragen zu werden und bließ seinen Körper auf. Als er meinte schon die Größe des Rindes überwunden zu haben, prahlte er, den Stier in kurzer Zeit überwunden zu haben. Obwohl die Freunde nicht zustimmten, begann er sich mit größter Kraft aufzublasen. Die übrigen Frösche, die sich fürchteten, dass ihm etwas passieren würde, baten ihn, dass er nicht länger versuchen sollte, den Stier nachzumachen.

Text E

Über das Glas, dass nicht zerbrochen wurde (bis Zeile 12)
Ein gewisser Handwerker hatte eine Glasschale gemacht, die nicht zerbrochen werden konnte. Dann ist er zu Caesar aufgebrochen, um jenem die Glasschale zu schenken; denn er meinte, dass Caesar ihm mit einer großen Prämie erfreuen würde. Während er zu Caesar gelassen wurde, tat er so als würde er jenem die Glasschale reichen. Während jedoch Caesar jene nehmen wollte, warf der Handwerker jene, gleichsam als ob sie aus der Hand gefallen wäre, auf den Fußboden nieder. Für niemanden war es zweifelhaft, dass die Glasschale nicht zerbrochen wäre; alle fürchteten sich, dass der Handwerker mit dem Tot bestraft werden würde. Wie sehr also wunderten sie sich,

Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 09

Text A
Der Sohn des Sonnengottes
Der Sonnengott begrüßte Phaethon, seinen Sohn, der sich näherte, und fragte ihn: "Warum weinst du, mein Sohn? Sag es mir! Ich will alles machen, was mein Sohn will." Jener antwortete: "Die Freunde, die mich beleidigen wollen, sagen, dass ich nicht dein Sohn sei." Der Sonnengott sagte: "Sag mir, warum sie dich beleidigen wollen!" Sein Sohn antwortete: "Ich weiß nicht. Aber ich fürchte, sie wollen lieber den Zorn der Götter bewegen, als zu schweigen." Der Sonnengott sagt: "Du hast schlechte Freunde. was willst du tun?" Der Sohn antwortete: "Ich werde allen beweisen, dass ich dein Sohn bin. Ich will also deinen Wagen, Vater, mit meiner Hand über den Himmel lenken. Wenn Du mir das, welches ich wünsche, nicht erlauben willst, will ich nicht länger leben. Lieber will ich sterben, als noch einmal von meinen Freunden ausgelacht zu werden!"
Der Sonnengott von diesen Worten erschreckt, wusste nicht, was er machen sollte. Er wusste genau, dass sein Sohn eine gefährliche Sache wagen wollte und er wollte sich lieber seinem Sohn widersetzen, als gehorchen. Aber trotzdem wollte er sein Wort halten, schließlich ist er (aber) weich geworden. Hätte doch der Sonnengott sein Wort nicht halten wollen! Der Wagen wurde schon vorbereitet, die Pferde wurden schon herangeführt. Nicht wollend wollend gehorcht der Sonnengott seinem Sohn; aber als dieser da den Wagen schon besteigen wollte, sagte er: "Diesen Wagen, mein Sohn, hast du gegen meinen Willen besteigen wollen. Ich jedenfalls will nicht und werde immer nicht wollen, was du nun wagst. Auch nun würde ich dich lieber zurückhalten wollen. Aber folgende Worte halte wenigstens in deinem Gedächtnis: Lenke den Wagen mit Klugheit! Strebe nicht nach zu großer Höhe, nähere dich nicht den Fluten des Meeres. In der Mitte wirst du am sichersten fahren." Aber schon strebten die Pferde auf Befehl des wilden jungen Mannes in den Himmel. Jener aber wollte die Worte seines Vaters nicht in Erinnerung halten, oder er konnte es nicht: Er fiel ganz oben vom Himmel von Jupiters geschleudertem Blitz.

Text E
Die Epigramme des Martial
Den einen gibst du Küsse, den andern, Postumus, gibst du die Hand.
Du sagst: ,,Welches willst du lieber? Wähle aus!"
Ich will lieber die Hand,.
Du fragst, Flaccus, welche Mädchen ich will oder nicht will?
Ich will nicht das allzu willige und auch nicht das allzu mürrische.
Wir billigen dieses da, was in der Mitte und zwischen beiden ist.
Weder will ich das was wartert, noch will ich das, was sättigt.
Nichts trägst du vor und du, Mamercus, willst als Dichter erscheinen.
Was immer du willst, es soll sein, wenn du nur nicht vorträgst.
Derjenige, der Linus lieber die Hälfte schenken will alsihm das Ganze anvertrauen will, will lieber die Hälfte verlieren.

Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 08

Text A
Über den dummen Esel
Es war einmal ein König, den es erfreute mit kleinen Hunden zu spielen; er liebte sie so sehr, dass er sie nicht nur mit dem besten Futter fütterte, sondern auch gewohnt war sie im Schoß zu halten. Ja sogar ließ er sie die Füße um seinene Hals herum legen und sein Gesicht lecken. Daher hatten sie sich so sehr anseinen Schoß, dass sie sich immer dorthin zurücklehnten.
Der Esel sagte vom Neid bewegt: ,,Wie kann es geschehen, dass der König auch mir gutes Futter zuteilt? Warum wage ich es nicht auch vor dem König zu singen und die Füße um seinen Hals zu legen? Ich will auf meine Kunst vertrauen! Durch sie will ich auch so beleibt werden.''
Diesen schönen Worten vertrauend wagte er den Hof zu betreten und zuerst sang er vor dem König, dann tanzte er, zuletzt lief er zum König und legte die Füße um seinen Hals, um sein Gesicht zu lecken, sowie es jene Hunde gewohnt waren. Der König aber war nicht erfreut, sondern fürchtete, dass der Esel allzu hochmütig würde, und befahl, dasser verprüglelt werde und in den Stall zurückgeführt. Jener sprach, als er dorthin zurückgekehrt war, mit sich: ,,Ich bin von der Kunst, der ich vertraut hatte, getäuscht worden; das, was ich gehofft hatte, ist nicht eingetreten.'' Jenes Sprichwort ist wahr:
"Der dumm hinausgeht kehr dumm zurück"

Text E
Über den Ritter und die Schlange
Vor vielen Jahren gab es einen Ritter, dessen Ehefrau sehr habgierig und dumm war. Dieser Ritter pflegte es auf so vielen Turnieren teilzunehmen, dass er in große Armut geriet und nicht wusste, was er machen sollte.
Im Haus des Ritters hielt sich gewöhnlich eine Schlange auf. Jene Schlange sagte, als sie seinen Schmerz gesehen hatte, und gewagt hatte sich ihm zu zeigen: ,,Warum weinst du? Wenn du meiner vertrauen wirst, werde ich dir helfen. Wenn du mir täglich süße Milch gibst, wirst du reich werden." Dies gehört freute der Ritter sich und brachte der Schlange täglich frische Milch. Und die Schlange täuschte ihn nicht: In Kürze wwurde er reich; von Tag zu Tag wurde sein Reichtum vermehrt.
Die Ehefrau sagte sehr begierig nach Reichtum ihrem Mann: ,,Ich glaube, dass jene Schlange in ihrer Höhle viele Reichtümer verbirgt Lass uns sie töten, damit wir alle ihre Reichtümer besitzen!"
Also trug der Ritter am folgendem Tag, als er, wie er es gewohnt getan hatte, der Schlange Milch brachte, auf Veranlassung der Ehefrau einen Hammer mit sich. Als die Schlange, weil sie die Milch gesehen hatte, den Kopf dem Ritter nicht misstrauend entgegenstreckte, versuchte jener sie mit dem Hammer zu töten. Die Schlange aber zog ihren Körper zusammen, so dass der Schlag des Hammers das Gefäß, in dem die Milch war, zerbrach; und sofort verlor der Ritter alles was er besaß. Ein wenig später kehrte er auf Befehl der Ehefrau zur Schlange zurück und wagte sie zu beten, dass sie ihm verzeihe und wieder Reichtum gewähre.
Jene aber sagte: ,,Dieser Schlag des Hammers wird sich immer vor meinen Augen aufhalten; ich werde immer deiner Treulosigkeit gedenken. Ich zweifle, dass du einen zweiten Vertrag halten wirst. Daher kann kein Friede zwischen uns werden.
Dann sagte der Ritter als er zur Ehefrau zurüclgekehrt war: ,,Wenn ich dir nicht vertraut hätte, wären wir reich geblieben."

Ianua Nova II - Übersetzung Lektion 07

Text A
  1. Mit vielen Schiffen verließen die Kaufleute den Hafen.
  2. Weil viele Schiffe verloren gegangen waren, kehrten die Kaufleute unter großen Gefahren in den Hafen zurück.
  3. Obwohl viele Schiffe verloren gegangen waren, verzweifelten die Kaufleute dennoch nicht an ihrer Lage.
  4. Während die Frauen und Kinder traurig waren, verließen sie den Hafen wieder.
Text B
Über den Ursprung der Stadt der Karthager
Dido, die Tochter des Königs der Tyrier, war, während ihr Vater regierte, die Ehefrau des Sychaeus gewesen, eines sehr reichen Mannes. Nachdem ihr Vater durch den Tod dahingerafft worden war, geriet sie auch selbst in Gefahr. Denn ihr Bruder tötete Sychaeus, weil er durch Liebe zum Gold angezündet worden war und von seinen verräterischen Freunden angetrieben worden war. Nachdem das Verbrechen bekannt geworden war, entfloh Dido mit gewissen Begleitern. Weil sie ein neues Vaterland suchten, segelten sie lange durch das Meer. Nachdem ihnen der Weg von einem Gott endlich gezeigt worden war, wurden sie zur Küste Afrikas herangetrieben. Dort erbaten sie von den Einwohnern einen Platz, damit sie sich von den Mühen der Flucht erholten. Es wurde ihnen so viel gegeben, wie mit einem Fell eines Rindes angezeigt werden konnte. Während die Begleiter schon die Hoffnung aufgaben, hatte Dido die Lösung: sie befahl, das Fell in sehr dünne Teile zu schneiden; mit diesen umgab sie einen großen Raum. Auf diese Weise bewies diese Frau Tüchtigkeit und scharfsinnigen Verstand, als ein Unglück drohte. Auf diesem Gelände bauten die Flüchtlinge, nachdem es so besetzt worden war, auf Befehl Didos eine neue Stadt und nannten sie Karthago, das bedeutet „neue Stadt“.

Text E
Auf welche Weise die Römer den Karthagern den Krieg erklärten
Nachdem Sagunt von Hannibal erobert worden war, schickten die Römer Gesandte nach Karthago, um den Krieg zu erklären. Als diese dorthin gekommen waren, fragte Quintus Fabius, der Führer der Gesandtschaft, im karthagischen Senat, obwohl die Senatoren eine wichtige Rede erwarteten, nur das eine, ob Hannibal durch einen öffentlichen Beschluss Sagunt bestürmt habe. Darauf sagte einer von den Karthagern: „Die Bekenntnis der Schuld wird von uns gefordert. Es ist jedoch nicht nötig, dass dies gefragt wird, ob durch einen privaten oder öffentlichen Beschluss, sondern ob mit Recht oder Unrecht Sagunt bestürmt worden sei. Durch diesen Vertrag, den ihr mit Hasdrubal geschlossen habt, wird die Freiheit der Einwohner Sagunts gerettet; aber weil dieser Vertrag nicht mit der Ermächtigung unseres Senat geschlossen worden ist, habt ihr immer bestritten, dass ihr durch diesen Vertrag gebunden werdet. Hört deshalb auf, Sagunt und den Ebro zu erwähnen, und, was lange euren Geist gebären will, soll ihn endlich hervorbringen!“ Nachdem diese Worte gehört worden waren und Fabius eine Tasche aus seiner Toga gemacht hatte, sagte er: „In dieser Tasche bringen wir euch Krieg und Frieden. Welches von beiden gefällt, nehmt!“ Als die Karthager schrien: „Gib, was dir gefällt“, sagte Fabius, nachdem die Tasche ausgeschüttet worden war, „ ich gebe den Krieg."

Ianua Nova II - Komplette Vokabelliste

a, ab + Abl. I,8
a.Chr.n. I,27
abdere II,1
abesse I,17
abire II,2
abripere II,7
abstinêre II,13
abundare I,27
ac / atque I,21
accedere II,6
accidere I,15
accipere I,20
accurrere I,14
acer, acris, acre I,30
acies, -iei f. I,10
acutus II,7
ad + Akk. I,2
ad diem II,17
ad unum omnes II,16
addere I,15
addere I,15
adducere I,20
adesse I,5
adesse + Dat. I,18
adhuc I,33
adipisci II,11
adire II,2
aditus, -us m. I,26
adiuvare + Akk. I,22
adiuvare + Akk. I,9
administrare I,8
admirari II,12
admiratio, -nis f. II,5
admittere I,28
admovêre II,5
adorare I,3
adulescens, -ntis m. II,10
advenire I,23
adventus, -us m. I,25
adversarius II,5
adversus I,23
advocare I,16
aedificare I,14
aedificium I,18
aegrotus I,5
aequus I,27
aes, aeris n. II,22
aetas, -tis f. I,19
aeternus II,26
afferre I,35
afficere I,25
age! / agite! I,31
ager, agri m. I,21
agere I,21
agere I,4
aggredi II,11
agmen, -nis n. I,25
agricola I,7
albus I,35
alere I,27
Alesiae I,29
alienus I,31
aliquando I,15
aliqui, aliquae, aliquod II,27
aliquis, aliquid II,27
aliter I,28
alius I,6
alius ... alius II,9
alter ... alter II,19
alter, -a, -um I,20
altitudo, -nis f. I,24
altus I,4
amare I,4
ambulare I,3
amens II,21
amica I,3
amicitia I,22
amicus I,3
amittere I,2
amor, -ris m. I,20
an? I,10
ancilla I,1
angelus II,26
anima II,25
animadvertere I,20
animal, -lis n. I,26
animam efflare II,25
animo deficere II,17
animus I,16
annus I,11
ante Adv. I,5
ante + Akk. I,5
ante Christum natum I,27
antea I,14
antiquus I,18
anxius II,15
aperire I,14
aperire I,4
apertus I,4
apostolus II,25
apparêre I,16
appellare I,28
appellere I,24
apportare I,2
appropinquare I,6
apud + Akk. I,16
aqua I,22
aquila II,11
ara I,3
arbitrari II,10
arbor, -ris f. I,4
arcêre I,17
arcus, -us m. I,31
ardêre II,8
arena I,7
arma, -orum n. I,21
armatus I,16
ars, artis f. I,24
arx, -cis f. I,27
ascendere I,22
ascendere I,4
asellus I,15
asinus II,13
aspernari II,10
assentiri II,10
assequi II,10
at I,29
ater, atra, atrum I,34
Athenis Abl. I,33
atque / ac I,21
atrox, -cis I,35
attentus I,15
auctor, -ris m. II,8
auctoritas, -tis f. II,7
audax, -cis II,15
audêre I,12
audêre II,13
audire I,1
audire I,14
auferre I,35
augêre I,16
aula I,2
aureus I,13
auris, -ris f. II,10
aurum I,25
aut I,16
aut ... aut I,16
autem I,12
auxilia, -orum n. II,11
auxiliari II,10
auxilio mittere II,20
auxilium I,27
avaritia II,13
avunculus I,10
balneae I,26
barbarus I,27
bellare II,21
bellum I,18
bellum hostibus inferre II,8
bene accidit, ut II,15
bene Adv. I,8
benigne I,16
bestia I,15
bibere II,18
blandus I,31
bona, orum n. I,33
bonus I,3
bonus II,14
bos, bovis m./f. II,7
brevis, e I,31
brevitas, -tis f. II,2
cadaver, -ris n. I,35
cadere I,15
cadere I,7
caedere I,4
caedes, -is f. II,5
caelum I,24
callidus I,20
calor, -ris m. I,7
campus I,3
candidatus I,9
canere I,1
canere I,15
canis, -is m./f. I,27
capere I,2
capere I,20
capitis damnare II,3
captivus I,10
caput, capitis n. I,21
carmen, -nis n. I,18
carrus I,7
carus I,31
casa I,11
castra movêre II,21
castra ponere II,4
castra, -orum n. I,27
causa I,22
causa nach Gen. II,3
causam dicere II,5
cautus I,31
cavêre I,28
cedere I,25
celebrare I,3
celer, -is, -e I,30
celeritas, -tis f. I,19
celeriter Adv. I,6
cena I,2
cenare II,1
censêre I,9
centum I,24
certamen, -nis n. I,31
certare I,31
certe Adv. I,29
certus I,35
ceteri I,9
cibus I,2
cicada I,17
cinis, cineris m. I,34
circum + Akk. II,13
circumagere II,18
circumdare I,12
circumsistere II,1
circumvenire I,28
circus I,7
cito II,15
civis, civis m. I,24
civitas, -tis f. I,19
clades, -is f. I,27
clam I,21
clamare I,2
clamor, -ris m. I,6
clarus I,16
classis, -is f. I,24
claudere I,24
clemens, -ntis II,4
clementia II,4
coepisse II,4
cogere I,13
cogere I,27
cogitare II,22
cognomen II,2
cognoscere I,10
cognoscere I,15
cohors, -tis f. II,25
colere I,16
collega I,8
colligere I,23
colligere I,6
collocare I,19
colloqui II,10
colloquium I,28
collum II,9
columba I,3
comes, -itis m. I,25
comitari II,18
commemorare II,7
commendare II,15
committere II,4
commovêre I,25
communis, -e II,12
comparare I,23
complecti II,21
complêre I,14
complêre I,9
complexus, -us m. II,21
complures, -ium II,14
componere I,30
comprehendere II,1
conari II,10
concedere II,18
concilium II,15
concordia I,19
concurrere I,15
condere I,11
condere STF I,17
condicio, -nis f. II,20
conferre I,35
confessio, -nis f. II,7
conficere I,22
confidere II,13
confirmare I,16
confitêri II,10
congredi II,11
conicere II,3
coniungere I,22
coniuratus II,1
conquirere II,22
conscendere I,5
consentire II,24
considerare I,29
considere I,25
considere I,4
consilium I,21
consilium capere I,21
consilium inire II,4
consistere II,2
conspectus, -us m. II,6
conspicari II,25
conspicere I,5
constans I,30
constantia II,6
constare I,8
constat II,5
constituere I,30
consuescere II,13
consuetudo, -nis f. II,9
consul, -lis m. I,8
consulere I,18
consulere I,8
consulere + Akk. I,8
consulere + Dat. I,10
consulto II,27
consultum II,3
consultum facere II,3
consumere I,25
contemnere II,6
contemplari II,12
contendere I,25
continêre I,26
contio, -nis f. I,33
contra Adv. I,9
contra + Akk. I,9
contrahere II,9
controversia I,13
convenire I,18
conviva I,5
convivium II,18
convocare I,14
copia I,10
copiae I,10
coram + Abl. I,33
cornu, -us n. II,8
corona I,6
corpus, -oris n. I,22
corrigere II,24
corruere I,34
corvus I,15
cottidie I,22
creare I,8
credere I,15
crudelis, -e I,30
crudelitas, -tis f. I,30
crudelitas, -tis f. II,1
crux, -cis f. II,15
cui? I,10
cuius? I,11
culpa II,7
cum + Abl. I,6
cum + Konj. II,1
cum invers. I,16
cum iter. I,18
cum primum I,32
cunctari II,10
cunctatio, -nis f. II,27
cuncti I,6
cupere I,14
cupere I,5
cupiditas, -tis f. II,3
cupidus + Gen. II,3
cur? I,8
cura I,11
curare I,27
curia I,8
currere I,1
currere I,15
currus, -us m. I,32
cursus, -us m. II,16
custodire I,23
custos, -dis m. I,24
damnare II,2
dare I,10
dare I,15
de + Abl. I,7
dea I,18
debêre I,8
decem I,20
decernere II,3
decimus I,7
decipere I,21
decipere I,9
deducere II,6
deesse I,14
defendere a/ab I,19
defendere a/ab I,20
deficere I,32
deficere, animo II,17
deicere I,30
deinde I,19
delectare I,3
delêre I,21
deliberare I,14
delphinus I,34
dementia I,35
demittere II,22
demonstrare I,22
demum I,28
denique II,5
dens, dentis m. II,11
densus I,16
deponere I,11
deportare II,5
deridêre I,23
descendere I,18
descendere I,21
deserere I,28
desiderare I,25
desinere I,16
desistere II,1
desperare de I,29
despoliare I,9
detrahere II,19
detrimentum I,26
deus I,3
devorare I,2
dexter II,9
dextra II,9
dic! I,10
dicere I,1
dicere I,20
dies, diei m. I,2
differre II,3
difficilis, -e I,30
diffidere II,13
dignitas, -tis f. II,12
dignus II,17
diligens II,15
diligere II,1
dimittere II,12
diripere II,3
discere I,22
discipulus I,33
disputare I,33
diu I,5
diutius II,8
dives, divitis II,3
dividere II,16
divinus I,32
divitiae, -arum f. Pl. I,22
docêre I,12
docêre II,11
doctus II,4
dolêre I,1
dolor, -ris m. I,16
dolus I,11
domare I,32
domi I,8
domina I,1
dominatio, -nis f. I,32
dominus I,1
domum I,13
domus, -us f. I,24
donare II,6
donum I,21
donum militare II,12
dormire I,21
dorsum I,34
dubitare I,16
dubius II,5
duc! I,18
ducere I,20
ducere I,9
dulcis, -e II,13
dum + Ind.Präs. I,18
dum + Konj. II,14
duo II,3
duodecim I,19
duodesexagesimus II,18
durus I,21
dux, ducis m. I,19
e, ex + Abl. I,7
ecce! I,8
êdere II,1
edere II,6
efficere I,25
effugere + Akk. I,23
elephantus I,26
eligere I,31
emere II,11
emittere I,26
enim II,1
eo II,2
epistula II,1
eques, equitis m. I,34
eques, equitis m. II,18
equidem I,32
equitare I,5
equus I,2
erigere II,15
eripere II,12
errare I,15
eruptio, -nis f. I,34
esse I,14
esse I,5
est I,1
et I,1
et I,14
et...et I,5
etiam I,1
evadere I,30
evenire II,1
evertere II,6
evitare I,24
excipere II,16
excitare I,15
exclamare I,32
exemplum II,6
exercêre I,26
exercitus, -us m. I,24
exilium I,23
exire II,2
existimare I,14
expellere I,29
experiri II,11
exponere I,31
expugnare I,21
exspectare I,5
extendere II,4
externus II,18
extrahere II,6
extremus I,12
faber, fabri m. I,33
fabula I,3
fac! I,25
facere I,20
facere I,6
facies, faciei f. II,27
facile Adv. I,30
facilis, -e I,30
facinus, -noris n. I,23
fallere I,1
fallere I,15
falsus II,10
fames, -is f. I,25
familia I,5
familiaris, -is m. II,21
fatigare I,7
fatum I,31
favêre II,5
fax, -cis f. II,8
felix, felicis I,30
femina I,8
fenestra I,3
fer! I,35
fere II,10
feriae I,4
ferox, -cis II,1
ferre I,35
ferreus II,26
ferrum II,5
fertur I,35
festus I,3
fidelis, e I,31
fidem habêre II,6
fidem sequi II,12
fidem servare II,8
fides, fidei f. I,21
fidus I,16
fieri II,13
filia I,1
filius I,1
fines, -ium m. Pl. I,24
fingere II,3
finire I,5
finis, -is m. I,24
finitimus I,19
firmare I,19
flamma I,35
flectere I,34
flêre I,34
fletus, -us m. II,21
flos, floris m. I,6
fluctus, -us m. I,24
fluere II,12
flumen, nis n. I,22
fluvius I,11
foedus, -eris n. II,7
fore I,31
formica I,17
fortasse I,33
forte I,16
fortis, -e I,30
fortissimus quisque Sg.! II,15
fortiter Adv. I,34
fortitudo, -nis f. II,18
fortuna I,29
forum I,18
frangere I,21
frangi I,21
frater, fratris m. I,11
fraudare I,33
fraus, -dis f. I,33
frigidus I,26
frons, frontis f. I,30
frons: media in fronte I,30
fructus, -us m. II,10
frumentum I,26
frustra I,14
fuga I,15
fugere I,2
fugere I,21
fugitivus I,15
fulmen, -nis n. II,1
fur, -ris m. I,26
furor, -ris m. II,8
futurus I,28
gallus I,2
gaudêre + Abl. I,1
gaudêre + Abl. II,13
gaudium I,22
gemini I,11
gens, gentis f. I,24
genus, generis n. II,19
gerere I,18
gerere I,20
gignere II,21
gladiator, -ris m. I,26
gladius I,21
gloria I,10
gloriari II,10
gratia I,6
gratiam habêre II,2
gratiam referre I,35
gratias agere I,6
gratulari II,10
gratus I,23
gravis, -e I,30
gravitas, -tis f. II,17
habêre I,16
habere: memoriam sacram habere I,16
habitare I,26
hasta I,6
heri I,14
hic, haec, hoc II,6
hiems, -mis f. I,17
hodie I,3
homo, hominis m. I,17
honestus I,33
honor, -ris m. I,16
hora I,3
horribilis, -e I,34
hortari II,10
hortus I,2
hospes, hospitis m. I,25
hospitalis, -e II,17
hostis, -is m. I,10
iacere I,30
iacêre I,7
iactare II,8
iam I,7
ianua I,2
ibi I,4
idem, eadem, idem ... atque / qui II,18
idoneus II,17
igitur II,6
ignavia II,4
igneus II,26
ignis, ignis m. I,33
ignorare I,13
ignoscere II,13
ignotus I,10
ille, illa, illud II,6
illudere I,35
imitari II,10
immaturus II,21
immensus I,22
imminêre I,29
immortalis I,30
impedire I,32
imperare I,1
imperator, -ris m. I,10
imperium I,19
impetrare II,12
impetus, -us m. I,24
impius I,23
implorare I,28
imponere I,22
importare I,26
improbus II,6
in + Abl. I,7
in + Akk. I,2
in dies II,13
in fugam dare I,15
in futurum I,28
in numero habêre I,22
incautus I,15
incendere II,7
incidere I,15
incipere II,4
incitare I,4
includere I,29
incognitus I,31
incola I,14
incolumis, -e II,10
incredibilis, -e II,5
indicere II,7
infecta re II,9
infelix I,30
inferre II,8
ingenium II,3
ingens, -ntis I,30
ingratus I,25
ingredi II,11
inimicus I,16
iniquus I,27
inire II,2
iniuria I,28
iniustus I,29
inopia I,17
inopinans II,8
inquit I,15
insanabilis, -e II,24
inscribere I,9
inscriptio, -nis f. II,1
insidiae I,10
instruere I,10
instruere I,29
instrumentum I,25
insula I,12
intellegere I,27
inter + Akk. I,14
interdum I,18
interea I,13
interesse I,20
interest inter + Akk. I,32
interficere I,35
interitus, -us m. I,28
interrogare I,8
intrare I,2
introitus, -us m. I,30
inutilis, -e I,32
invadere I,27
invenire I,11
investigare II,17
invictus I,28
invidêre + Dat. I,16
invidia II,1
invitare I,5
invitus I,30
iocus II,13
ipse, ipsa, ipsum II,18
ira I,11
iram movêre II,6
iratus I,27
ire II,2
irridêre II,12
is, ea, id I,26
iste, ista, istud II,6
ita I,3
itaque I,4
iter, itineris n. I,25
iterum I,15
iubêre I,20
iubêre I,5
iucundus I,4
iudicare I,20
iudicium I,20
iurare II,8
iurgare I,9
ius, iuris n. I,27
iussu I,32
iustitia I,33
iustus I,31
iuvenis, -is m. II,4
labi II,10
labor, -ris m. I,1
laborare I,1
labyrinthus I,23
lacrima II,15
lacus, -us m. II,15
laedere II,23
laetari II,10
laetitia I,6
laetus I,4
lapis, -dis m. I,25
latebrae II,16
latitudo, -nis f. I,24
latus I,26
laudare I,14
laudare I,2
laus, laudis f. I,19
lautus II,19
lavare I,24
lectus I,5
legatio, -nis f. I,27
legatus I,27
legere I,20
legere I,9
legio, -nis f. I,28
legionarius I,10
leo, -nis m. I,15
lex, legis f. I,19
libenter I,3
liber, -a, -um I,17
liber, libri m. I,13
liberare I,14
liberi I,4
libertas, -tis f. I,19
libertus II,18
libido, -nis f. II,19
licet I,17
ligneus I,20
lingua II,1
littera I,9
litterae I,9
litus, litoris n. I,20
loca, locorum n. II,7
locus I,4
longe lateque I,24
longe maximus I,17
longitudo, -nis f. I,21
longus I,4
loqui II,10
ludere I,26
ludere I,4
ludus I,7
lupa I,11
lupus I,6
lux, lucis f. I,35
maestus II,11
magis II,8
magister I,12
magistratus, -us m. I,26
magnitudo, -nis f. II,5
magno constare II,18
magnus I,3
magnus II,14
maior, maius II,14
maiores II,18
male II,14
malle II,9
malum I,20
malus I,3
malus II,14
mandatum I,28
mane I,8
manêre I,23
manus, -us f. I,24
mare nostrum I,26
mare, maris n. I,24
maritus I,14
mater, matris f. I,5
matrimonium I,31
maximus I,18
maximus II,14
me invito II,9
mecum I,7
media in arena II,5
medicamentum II,24
medicina I,33
medicus I,5
medius I,24
melior, -ius II,14
meminisse / memini II,11
memoria I,11
mens, mentis f. I,30
mensa I,5
mensis, -is m. II,12
mentiri II,10
mercator, -ris m. I,17
merêre II,4
meridies, -iei m. I,7
merito I,17
merx, mercis f. II,16
metuere I,20
metus, -us m. II,8
meus I,12
migrare I,8
mihi persuasum est II,20
miles, militis m. I,10
milia II,4
militaris, -e II,12
mille II,14
minari II,12
minime I,13
minimus II,14
minister II,18
minor, minus II,14
minuere I,34
mirabilis, -e I,34
mirari II,10
Miseni I,34
miser, -a, -um I,13
miseria I,29
misericordia I,11
mittere I,17
mittere I,20
moderatus I,28
modo II,1
modo ... modo I,34
modus I,22
moenia, moenium n. I,24
moleste ferre II,2
mollire I,17
monêre I,14
mons, montis m. I,24
monstrare I,12
monstrum I,30
monumentum II,22
morbus I,17
mori II,11
mors, -tis f. I,29
mortalis, -e I,30
mortem obire II,6
mortuus I,31
mos, moris m. I,28
motus, -us m. I,34
movêre I,22
mox I,29
mulier, -ris f. I,14
multi I,4
multi II,14
multitudo, -nis f. I,27
multo maior I,31
multum II,14
mundus I,12
munire II,4
munitio, -nis f. I,29
murus I,9
mutare I,25
nam I,1
narrare I,3
natare I,26
natura I,34
natus I,27
nauta, -ae m. I,12
navigare I,12
navis, -is f. I,24
ne + Konj. I,23
ne...quidem I,33
ne? I,8
necare I,6
necessarius II,27
negare I,28
neglegere I,23
negotium II,19
nemo, nemini I,22
nepos, -tis m. II,21
neque I,9
neque...neque I,9
nescire I,12
neuter II,26
neve / neu I,28
niger, -a, -um I,34
nihil I,15
nihil...nisi II,1
nimbus I,16
nimis II,9
nimius II,9
nisi I,17
nisi non II,8
niti II,19
nix, nivis f. I,35
nobilis, -e I,30
nocêre II,24
noctu I,27
nolle II,9
nomen, -nis n. I,18
nominare I,9
non I,1
non ... nisi II,8
non est dubium, quin + Konj. II,5
non iam I,7
non ignorare I,13
non modo, sed etiam I,16
nondum I,17
nonne? I,10
nonnulli I,28
nonnumquam II,17
nonus I,7
noscere II,24
noster I,9
nostrum (Gen.) I,31
notus II,2
novem II,8
novus I,3
nox, noctis f. I,20
nubes, -is f. I,34
nullus I,29
num? I,8
numen, -nis n. I,25
numerare I,9
numerus I,11
numquam I,13
nunc I,3
nuntiare I,9
nuntius I,28
nuper II,24
ob + Akk. II,19
obesse I,27
obire mortem II,6
obviam I,31
occasio, -nis f. II,16
occîdere II,7
occultare I,15
occupare I,28
occupatus in + Abl. II,2
oceanus I,12
octo II,11
oculus I,15
odium I,33
odor I,35
offendere I,28
offerre I,35
officium II,17
oleum I,26
olim I,11
omen, ominis n. I,21
omittere II,4
omnes, omnia I,30
omnis, -e I,30
onerare I,13
opinio, -nis f. II,16
oportet I,19
oppidum I,20
opprimere I,19
opprimere I,21
oppugnare I,20
optare I,25
optimus I,18
optimus II,14
opulentus I,25
opus, operis n. I,18
oraculum I,20
orare I,4
oratio, -nis f. I,27
orator, -ris m. I,2
origo, originis f. II,7
oriri II,20
ornamentum II,22
ornare I,6
os, oris n. II,10
ostendere II,6
ostium I,26
otiosus I,34
ovis, ovis f. II,11
p.Chr.n. I,27
paene I,12
panis, panis m. II,26
par, paris II,15
parare I,6
paratus I,28
parcere + Dat. II,4
parentes, -um I,34
parêre I,1
parere II,4
pars, -tis f. I,27
partim II,4
partiri II,11
parum II,19
parvus I,3
parvus II,14
pastor, pastoris m. I,11
pater, patris m. I,5
pati II,10
patria I,10
patrius II,12
pauci I,25
paulatim I,34
paulo I,14
paulum I,35
pauper, -is II,4
pax, pacis f. I,19
peccare II,3
pecunia I,35
pedem referre I,35
peior, peius II,14
pellere I,15
pellis, -is f. II,7
pendêre I,15
penna I,15
per + Akk. I,2
perdere II,9
perferre II,9
perficere I,32
perfidia II,13
perfidus II,7
pergere II,21
periculosus I,31
periculum I,21
perire II,10
peritus + Gen. II,3
permanêre II,8
permittere I,25
permovêre I,27
pernicies, -iei f. I,28
perpetuus II,15
perrumpere I,29
persequi II,16
persona II,23
persuadêre + Dat. I,26
pervenire I,28
pes, pedis m. I,19
pessimus II,14
pestilentia I,27
petere I,13
petere I,21
philosophus I,32
pietas, -tis f. II,22
piger, pigra, pigrum I,23
pila I,26
pirata II,7
piscis, -is m. II,1
placare I,32
placêre I,1
planities, -iei f. I,10
plaudere II,5
plebs, plebis f. I,19
plenus + Gen. I,11
plures, -a II,14
plurimi II,14
plurimum II,14
plus, pluris II,14
poena I,12
poenas solvere I,12
poeta I,18
pollicêri II,10
ponere I,15
pons, pontis m. II,14
populari II,21
populus I,8
porta I,2
portare I,3
portus, -us m. I,24
posse I,27
possidêre I,22
possunt I,17
post + Akk. I,6
post Adv. I,6
post Christum natum I,27
postea I,4
posterus II,3
postquam I,17
postremo II,3
postridie I,16
postulare I,14
potens I,32
potentia I,24
potest I,5
potestas, -tis f. II,11
potiri II,11
potius II,3
praebêre I,17
praeclarus I,23
praeda I,13
praedari II,11
praeesse I,27
praefectus I,34
praemio afficere I,25
praemium I,25
praestare II,7
praeter + Akk. I,15
praeterire II,2
praetermittere II,16
praetor, -ris m. II,2
precari II,23
preces, precum f. II,21
premere II,26
pretiosus II,3
pretium I,32
primo I,21
primus I,11
princeps, -cipis m. II,7
principatus, -us m. I,33
principium II,23
priusquam II,3
privatus I,33
pro I,13
probare II,9
probus II,6
procedere I,25
procul I,11
prodere II,3
prodesse I,27
proelium II,12
proficisci II,10
progredi II,12
prohibêre I,8
proicere II,1
proletarius I,9
promere II,27
promittere I,20
pronuntiare II,2
prope Adv. I,18
prope + Akk. I,18
properare I,6
propinquus II,16
propitius I,23
propter + Akk. I,19
propterea II,26
prospicere II,15
proverbium II,13
provincia I,12
proximus I,15
prudens I,33
prudentia II,3
publicus I,8
pudor, -ris m. II,27
puella I,4
puer I,6
pueritia II,3
pugna I,10
pugnam committere II,4
pugnare I,10
pulcher, -a, -um I,13
pulchritudo, -nis f. II,17
punire I,11
purgare I,5
putare I,29
qua de causa II,22
qua re? I,6
quadraginta II,16
quaerere I,13
quaerere I,15
quaeso II,17
quaestio, -nis f. II,12
quaestor, -ris m. II,4
qualis, -e II,9
quam I,15
quam maximus (Superlativ) II,14
quam nach Kompar. I,31
quam vor Superl. II,14
quamdiu? I,3
quamquam I,17
quando? I,7
quantopere II,10
quantus II,7
quartus I,27
quasi I,34
quattuor I,13
que I,6
quem? I,2
queri II,11
qui, quae, quod I,22
quid? I,1
quidam II,18
quidam II,4
quidam Plural II,18
quidam Plural II,4
quidem I,27
quin II,17
quin etiam II,13
quin: nemo est, quin + Konj. II,17
quinquaginta II,16
quinque II,14
quintus II,12
quis? I,1
quisquam II,27
quisque II,15
quo ... eo II,14
quo? I,2
quocum? I,6
quod I,17
quomodo? I,35
quoniam II,21
quoque I,32
quotannis I,8
rana II,10
rapere I,14
raro I,18
re vera I,26
recensere I,16
recipere I,29
recitare I,18
recte I,12
recuperare II,4
reddere I,28
redimere II,16
redire II,2
reditus, -us m. I,30
reducere I,31
referre I,35
reficere II,7
regere I,20
regina I,23
regio, -nis f. I,22
regnare I,16
regnum I,24
regredi II,11
religio, -nis f. II,22
relinquere I,18
relinquere I,20
reliquiae, -arum f. I,29
reliquus I,29
rem gerere II,5
rem tenere II,7
removêre I,22
renovare II,5
repellere II,4
reperire I,15
repudiare I,33
res I,4
res adversae I,23
res gestae I,11
res publica I,8
resistere II,5
respicere II,15
respondêre I,12
respondêre I,15
retinêre I,23
reversus II,13
reverti II,13
revocare II,20
rex, regis m. I,19
ridêre I,23
ridêre I,4
ripa I,11
robur, roboris n. I,21
rogare II,11
Româ I,7
Romae I,22
Romam I,7
rostra, -orum n. Pl. I,18
rostrum I,18
rumpere I,29
rursus I,14
rus Adv. II,2
sacer I,13
sacerdos, -tis m. I,21
sacrificare II,8
saeculum I,27
saepe I,1
saevitia II,23
saevus I,15
sagitta I,21
salire II,19
saltare I,17
salus, -tis f. I,19
salutare I,2
salutem dicere II,5
salve! salvete! I,10
salvus I,14
sanare I,33
sanctus I,12
sanus I,30
sapiens, -ntis I,32
sapientia I,22
satietas, -tis f. II,19
satis I,23
saxum I,30
scala II,26
scelestus II,6
scelus committere II,14
scelus, -eris n. II,7
schola I,12
scire I,5
scribere I,29
scribere I,9
scutum II,5
se Akk. + Abl. I,15
se conferre I,35
se recipere I,29
se reficere II,7
secare II,7
secum I,20
secundus II,4
securus II,15
sed I,2
sedêre I,21
sedêre I,7
sedes, -is f. II,5
seditio, -nis f. II,4
semel II,17
semper I,3
senator, -ris m. I,8
senatus, -us m. I,24
senex, senis m. I,25
sententia I,21
sepelire II,11
septem I,23
septimus I,19
septuagesimus II,4
sepulcrum II,25
sequi II,10
sermo, -nis m. II,17
servare I,11
servire I,23
servitus, -tis f. I,19
servus I,1
severitas, -tis f. II,12
severus I,4
sextus II,11
si I,17
sibi I,19
sic II,2
sicut II,3
significare II,1
signum II,4
silentium II,20
silva I,3
similis, -e II,14
simplex, -cis II,19
simul II,18
simulare II,10
sin I,33
sine + Abl. I,14
sinere I,16
sinere I,5
sinister, -a, -um II,12
sinus, -us m. I,34
situs, -a, -um I,12
societas, -tis f. II,11
socius I,14
sol, solis m. I,24
solêre I,28
solêre II,13
solitudo, -nis f. II,6
solitus II,14
solus II,10
solvere I,12
solvere I,24
somnium II,1
somnus I,30
sonare II,15
soror, -ris f. I,10
sors, -tis f. I,31
spatium I,31
species, -iei f. I,31
spectacula edere II,5
spectaculum II,5
spectare I,3
spectator, -ris m. I,7
sperare I,29
spes, spei f. I,1
spiritus, -us m. II,26
stabulum I,22
stare I,13
stare I,15
statim I,3
statua I,23
stipendia merêre II,4
stipendium II,4
studêre II,2
studium I,23
stultus I,13
sub + Abl. I,7
sub + Akk. I,6
sub vesperum I,6
subicere II,12
subito I,4
submittere I,10
subvenire I,28
sufficere II,26
sui, -orum m. I,29
sumere II,7
summus I,19
sunt I,4
super + Akk. I,34
superare I,13
superbia I,19
superbus II,12
superior II,5
supplicium II,16
supra + Akk. II,1
surgere I,23
surgere I,6
suscipere I,29
suus, -a, -um I,10
tabella I,9
taberna I,13
tabula I,12
tacêre I,16
tacitus II,5
talis II,14
tam I,8
tamen I,7
tamquam I,35
tandem I,4
tangere I,25
tantopere II,1
tantum I,9
tantum ... quantum II,7
tantus I,22
taurus I,23
tectum I,34
tela Pl.n. II,11
templum I,18
temptare I,30
tempus, -poris n. I,18
tendere I,31
tenêre I,22
tenuis, -e II,7
terra I,12
terrêre I,2
terror, -ris m. I,10
tertius I,20
theatrum I,18
timêre I,2
timidus I,30
timor, -ris m. I,7
toga I,13
tolerare I,31
tollere I,35
tormentum II,12
totus I,3
tradere I,29
trahere I,21
trahere I,4
traicere II,16
tranquillus II,16
trans + Akk. I,28
transferre II,22
transilire II,16
transire II,2
transportare I,26
trepidare I,34
tres, tres, tria I,31
tribuere II,4
tribunus plebis II,4
tributum I,24
triennium II,20
tristitia II,23
triumphus I,13
trucidare I,29
tuba I,9
tum I,2
tumultus, -us m. II,14
tumulus I,4
turpis, -e II,15
tutus I,28
tuus I,12
tyrannus II,22
ubi I,17
ubi primum I,32
ubi? I,7
ubique II,14
ulcisci II,16
ullus II,1
ulterior I,34
ultimus I,19
umbra I,7
umquam I,31
una Adv. I,27
unde? I,7
undevicesimus II,11
undique II,10
universus I,32
unus I,3
unusquisque II,26
urbs, urbis f. I,24
usque ad I,32
usui est II,17
usus, -us m. I,26
ut I,17
ut + Konj. I,25
ut + Konj. II,1
uter II,5
uterque II,5
uti + Abl. II,11
utilis, -e I,32
utilitas, -tis f. II,3
utinam! I,23
utrum ... an ...? II,3
uxor, -ris f. I,11
vacuus I,16
vae! I,14
vagari II,11
valde I,3
vale! I,34
valêre II,6
validus II,11
varius II,2
vas, vasis n. I,26
vastare I,21
vehemens, -ntis II,15
vel I,9
velle II,9
velut I,34
venari II,11
venator, -ris m. I,6
vendere II,16
venire I,1
venire I,20
venter, -tris m. II,15
ventus I,30
verbera, -um n. II,6
verberare II,3
verbum I,21
verê I,26
verêri II,10
veritas, -tis f. II,12
vero II,24
versari II,10
vertere I,32
verus I,35
vesper I,6
vespertinus I,5
vester I,10
vestigium I,21
vestis, -is f. I,26
vetare I,14
vetare I,5
vexare I,9
via I,8
viator, -ris m. I,35
vicinus I,8
victor, -ris m. I,1
victoria I,10
vicus I,4
vidêre I,2
vidêre I,20
vidêri I,25
viginti II,1
vilis, -e II,10
villa I,2
vincere I,1
vincere I,20
vincire II,25
vinculum II,3
vinum I,25
vir I,8
virga I,22
virgo, -nis f. II,15
virtus, -tis f. I,20
vis (vim; vi; vires) f. I,24
visitare I,3
vita I,11
vitam agere II,4
vituperare I,2
vivere I,11
vivere I,20
vivus II,22
vix II,23
vocare I,1
volare I,2
vox, vocis f. I,19
vox: magna vox I,19
vulnerare I,14
vulnus, -neris n. II,1
vulpecula I,15
vultus, -tus m. II,9