Die Väter der Sabienerinnen waren, sobald sie mit traurigem Herzen nach Hause zurück gekommen waren, zu dem König Titus Tatitus geeilt und berichteten über das schwere Verbrechen der Römer: Die Römer haben ein schreckliches Verbrechen begangen. Sie müssen unsere Töchter zurückgeben. Hilf uns! Dann wurde der König wegen den schweren Verbrechen der Römer von heftigem Zorn bewegt und befahl, dass ein Krieg vorbereitet wird. Nachdem von den Sabienern lange ein Krieg vorbereitet worden war, hat Titus Tatius ein großes Heer zu den Toren Roms geführt. Sobald die Römer benachrichtigt worden waren, dass die Sabiner sich in einem heftigem Angriff der Stadt näherten, griffen sie zu den Waffen; alle Männer waren bei dem Kampf dabei. Den römischen Soldaten mangelte es nicht an tapferen Mut, denoch war es nicht leicht dem heftigen Angriff der Sabiener Wiederstand zu leisten. Schließlich erobern die Soldaten der Sabiener in kurzer Zeit das Capitolium; nicht mit Gewalt, sondern mit einer List. Die Römer wichen zurück und flohen auf den Berg Palatin, aks Romulus mit lauter Stimme die unsterblichen Götter anflehte: Helft uns, beschützt euere Altäre und unsere Häuser! Juppiter jedoch hörte die Bitten und ermutigte den König wieder. Dann ermahnte der König die Soldaten: Hört auf zu flüchten. Stellt euch in die Schlachtordnung! Denn Jupiter befiehlt, dass ihr in der Schlacht steht und euch den Feinden wiedersetzt. Die Kräfte der Römer begannen zu wachsen. Sie nahmen die Schlacht wieder auf und standen wieder in der Schlachtordnung
Hier findet ihr Übersetzungen und Lösungen aller Lektionen zu den Latein Schulbüchern: Medias in Res, Prima, Lumina, Actio, Auspicia, Felix, Ianua Nova, Studium Latinum Ludus Brevis, Salvete, Clara, Amor Vincit Omnia, Cursus Novus Compactus, Cursus Continuus, Interesse, Itinera und Iter Romanum
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Interesse - Übersetzung Lektion 14
Text A
Einig Jahre lebten die Vorfahren der Römer innerhalb der Mauern der neuen Stadt. Jeden Tag wurden neue Einwohner, Hirten und Bauern in die Bürgerschaft aufgenommen.Aber obwohl die Stadt Rom von Tag zu Tag wuchs, waren die Römer mit ihrer Lage nicht zufrieden. Denn es kamen nur Männer dazu; weder Frauen noch Kinder wollten unter den Bauern leben. Aber ohne Frauen und Kinder gefiehl den Römern das Leben nicht. Daher kamen eines Tages einige Bürger bei Romulus zusammen und sagten: So lange leben wir Römer ohne Frauen, so lange haben wir Sehensucht nach Kindern, deshalb wurden wir von den Einwohnern zu dir gesand. Hilf uns! In anderen Völkern gibt es viele Mädchen von großer Schönheit. Sende einen Boten! Wir wollen Mädchen aus den benachbarten Völkern. Unser Bürgerschaft ist ohne Frauen und Kinder in Gefahr. Romulus dachte lange über die Rede der Bürger nach. Endlich hatte er, da immer wieder Bürger kamen und vom König Hilfe erbaten, einen Plan gefasst. Gesandte wurden von Romulus zu allen Völkern gesandt, aber sie wurden von allen vertrieben. Die Sabiner haben jedoch, sobald sie von der Sehensucht der Römer gehört hatten, die Boten ausgelacht und vertrieben sie aus ihrem Staat. Nachdem der König gehört hatte, deass die Boten von den Sabinern nicht nur abgewiesen, sondern auch ausgelacht und vertrieben wurden , wurde er sehr zornig und dachte sich eine List aus.
Text B
Romulus befiehlt Spiele am Fuß des Berg Palatin -dort steht heute der Circus Maximus- vorzubereiten. Dann lud er die Väter der Sabinerinnen mit ihren Frauen und Kindern in die Stadt ein. Dei Sabiener nahmen die Einladung mit großer Freude auf und kamen nach Rom zusammen. Die Römer führten die Sabiener durch die Straßen der Stadt und zeigten den Gästen die neuen Bauwerke. Mit großem Interesse schaten sich die Sabiener die Tempel und Altäre der Götter und die schönen Häuser der Bürgerschaft an. Schließlich steigen sie vom Berg Palatino zu dem Circus Maximus hinunter.
Text 3
Olim homines vitam suam sine curis agebant. Terra homines fructibus suis alebat. Animalia non occidebantur, etiam arbores non occidebantur. Cuncti labores, controversiae e bella ignota erant. Lucius: Et liberi in scholam ire non debent? Magister: Ita fuit. Sed audite: Postquam homines deos neglegere coeperunt, cuncta mutata sunt. Ita magister narravit, cum Gaius clamavit: Cur homines sic stulti fuerunt.
Interesse - Übersetzung Lektion 11
Text A
Da heute der erste Schultag ist, fragt der Lehrer die Schüler: Wer hat die nötigen Schulsachen noch nicht? Wer hat noch keinen Griffel oder eine Wachstafel? Einige Jungen erheben die Hände. Lucius hat aber alle Schulsachen. Deshalb erhebt er die Hand nicht. Dann gibt der Lehrer den Schülern viele Ratschläge: Gebt euch immer Mühe bei den Schriften der Griechen. Die Gedichte der griechischen Dichter sind nicht nur ein Freude für uns, sondern auch von Nutzen. Vor allem der Dichter Homer muss euch am Herzen liegen. Denn - hier erhebt Eurysthenis den Finger - nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir. Dann beginnt er über die Dinge der Griechen zu erzählen. Er erzählt über die Arbeiten und die großen Kräfte des Hercules , über den trojanischen Krieg und über die Irrfahrten des Odysseus. Dann singt er Lieder griechischer Dichter mit lauter Stimme, spricht von den Tempeln der Götter und von andern berühmten Bauwerken und Denkmäler der Griechen. Schließlich kommt er zur Zeit Alexander (hähä <- Scherz) des Großen und hört nicht auf alles über die Herrschaft Alexanders zu erzählen.
Text B
Aulus grüßt den Poeten Sextus. Ich hoffe, dass du gesund bist. Ich jedoch bin nicht wohlbehalten, da ich von verschiedenen Sorgen geplagt werde. Du weißt, dass ich in einem alten Haus wohne. Der Zustand des Hauses gefällt mir nicht. Ich fürchte nämlich den Verfall, da der Herr nicht befiehlt, dass das Haus renoviert wird. Ich ermahne den Mann in Briefen und Gedichten so: Deine Häuser sind dir von Nutzen, aber ich glaube, dass die Einwohner deiner Häuser dir nicht am Herzen liegen. Obwohl du viel Geld hast, befiehlst du nicht, dass die Häuser erneuert werden. Aber der böse Mensch wiedersetzt sich meinen Ermahnungen und lacht mich aus. Ich habe jedoch auch andere Sorgen. Da in meinem Haus eine Grundschule ist, nähern sich morgens schon viele Schüler dem Haus. Und du weißt gut: Wenn Schüler in Die Schule kommen, lachen sie immer , schreien und machen Lärm. Aber auch der Lehrer ermahnt mit lauter Stimme die einen, die und tadelt die anderen. Einige Schüler bestraft er sogar mit seiner Hand. Dann höre ich die Unglücklichen rufen: Wehe mir Armen! Wehe mir Unglücklichen! Auch ich erhebe die Hand zum Himmel und rufe aus: schone mich Lehrer! Schone den Dichter.
Interesse - Übersetzung Lektion 10
Text A
Am Hafen
Schon fängt die 3. Stunde des Tages an. Auch jetzt eilen Lucius und Gaius noch nicht in die Schule, sondern sie sind mit Cleon dem Pädagogen auf dem Rindermarkt und beobachten den Hafen. Im Hafen sind viele Schiffe. Seht, ein kleines Schiff kommt vom Meer in den Hafen. Es bringt nicht nur Getreide, sondern auch Tiere und andere Waren herbei. Einige Männer erwarten das Schiff am Ufer und manche Männer ziehen es mit den ganzen Kräften ans Ufer. Die Seemänner empfangen die Befehle vom Kapitän.
Der Lehrer sagt: “Seht dort, Jungen, die Waren werden auf dem Schiff herbeigebracht, das Schiff wird von Männern gezogen und ans Ufer bewegt. Der Kapitän steigt auf das hohe Heck. Nun steht er auf dem Heck und treibt mit lauter Stimme die Matrosen zur Arbeit an.
Die Seemänner stehen unter dem Befehl des Kapitäns. Der Kapitän befiehlt, dass das Getreide von den Matrosen von dem Schiff auf das Ufer gebracht wird, dass die Tiere auf das Forum getrieben werden und dass das Schiff wieder mit anderen Waren aufgefüllt wird. So werden täglich viele Waren nach Rom eingeführt und im Forum Boarium von den Kaufleuten angenommen; nun in der Herbstzeit, wird besonders Getreide eingeführt, andere Dinge aber werden aus unserer Stadt ausgeführt.
Aber nun, Jungen, müssen wir den Hafen verlassen und uns beeilen, weil die Schule in der dritten Stunde anfängt. Ich glaube, dass ihr schon lange vom Lehrer erwartet werdet.” Gaius lacht und antwortet: “Sicher werden wir erwartet, aber auch du wirst erwartet, weil wir von dir in die Schule geführt werden müssen. Weißt du etwa nicht, dass die Befehle, deines Herrn, unseres Vaters, von dir vernachlässigt werden?”
Dann beginnt auch Lucius zu lachen. Cleon sagt: “Warum werde ich immer von euch ausgelacht? Was für schlechte Jungen seid ihr! Wir müssen bei Zeit ankommen. Denn ihr werden vom Lehrer erwartet. Deshalb ist es von Nöten, dass wir jetzt eilen. Wollt ihr etwa bestraft werden? Oder was habt ihr sonst im Sinn?
Text B
Europa
Während die Jungen in der Schule sind, sitzen die Mädchen mit der Mutter und der griechischen Sklavin im Atrium. Volcatia singt zur Kitara. Volcatia schaut die Gemälde an. Nicht nur durch fremde Tiere, sondern auch durch die menschlichen Gestallten wird sie erfreut. Plötzlich zeigt sie mit dem Finger auf die Gestallt eines Mädchens: “Da sieh mal, Charis, ein schönes Mädchen sitzt auf einem Stier. Warum wird sie vom Stier getragen?” Charis lacht und fängt an die Bilder zu erklären. “Hier spielt Europa, die Tochter des Königs der Rhoenicer, auf dem Strand des Meeres, mit ihren Freundinnen. Jupiter sieht das Mädchen und verliebt sich in sie.
Sicherlich wisst ihr, dass die Mädchen oft von Göttern geliebt werden. Der Gott verwandelt sich in einen schönen Stier und spielt mit den Mädchen. Die Mädchen fürchten das Tier nicht, Europa steigt sogar auf den Stier auf. Plötzlich aber läut der Stier in Meer und beginnt mit ganzen Kräften zu schwimmen. Mit lauter Stimme ruft das unglückliche Mädchen und bittet ihre Freundinnen um Hilfe!
“Helft mir, ich werde geraubt, mit Gewalt weggeführt!” Durch das Meer, von Asien zu der Insel Kreta, getragen. Dort verwandelt sich der Stier wieder in den Gott. “Fürchte dich nicht”, sagt er, “du wirst von einem Gotte geliebt.”
“Ah nun weiß ich’s”!”, ruft Volcatilla aus “Deswegen wird Europa Europa genannt.”
Interesse - Übersetzung Lektion 09
Text A
Auf Abwegen
Cleon der Erzieher hört nicht auf zu erzählen. Er zeigt die einzelnen Gebäude der Stadt mit dem Finger: “Seht ihr, dass die Bewohner ihre Stadt mit den berühmten Gebäuden schmücken. Sie verehren die Götter nicht nur mit Tempeln, sondern auch mit Altären und Statuen und vielen anderen Dingen.” Plötzlich sagt Gaius: “Hör endlich auf uns mit deiner langen Rede zu quälen und zu erschöpfen, nun wollen wir nicht mehr die Tempel anschauen, sondern zum Fluss Tiber gehen.”
Obwohl Cleon zuerst zögert, steigt er endlich mit Lucius und Gaius von dem Berg Palatin auf das Forum Boarium herab, weil sie den Hafen der Stadt Rom ansehen wollen. Mit lauter Stimme zeigt der Erzieher den Circus Maximus und den Altar des Herkules. Nahe bei dem Altar macht er Halt und fängt an von Herkules und Carcus zu erzählen. Aber die Jungen hören nicht mehr zu. Heimlich verlässt Gaius mit seinem Bruder den Erzieher, rennt er mit großer Schnelligkeit vom Altar des Herkules zum Hafen. Plötzlich sieht Cleon, dass die Jungen nicht mehr da sind. Er seufzt, er hört auf zu erzählen, ohne die Jungen eilt er zum Hafen.
Weil täglich viele Schiffe durch den Fluss Tiber in den Hafen der Stadt kommen, ist dort großer Tumult. Zu dem Rindermarkt kommen nicht nur Seemänner mit ihren Schiffen, sondern auch viele Bauern mit vielen Fahrzeugen und Pferden aus den Landhäusern zusammen. Alle füllen den Marktplatz und den Hafen mit Geschrei und Auffuhr an.
Text B
Der Gott Äskulap
Nahe bei dem Forum Boarium ist eine kleine Insel. Auf der Insel kommen heute viele Einwohner zusammen, weil dort der Tempel und der Altar des Äskulap, des Gottes der Medizin, stehen. Die Kranken bitten den Gott um Hilfe. Immer wenn sie den Gott verehren, schmücken sie die Statue mit Kränzen und andere schöne Dinge. Warum verehren die Römer den Äskulap griechischen Gott dort? Hört die Geschichte des Äskulap:
“Weil die Pest viele Einwohner der Stadt quält, suchen Gesandte mit den Schiffen Epidaurus auf. Dort sehen sie die schöne Statue des Gottes. Plötzlich steigt eine Schlange die Statur herunter, verlässt den Tempel, eifert mit großer Schnelligkeit zum Hafenm und erreicht endlich das römische Schiff. Die Seemänner, weil sie glauben, dass es der Gott der Schlange ist, freuen siech mit der Schlange der Römer und kommen wieder. Nahe bei der Insel kommt plötzlich die Schlange aus einem Schiff, sie steigt ins Wasser herab, durch den Fluss kommt sie zur Insel. Weil der Gott die Einwohner von der Pest befreit, schmücken die Römer dort Tempel zu schönen Gebäuden und den Gott Äskulap.”
Interesse - Übersetzung Lektion 08
Text A
Auf dem Weg zur Schule
Nach den Ferien nimmt der Vater der Familie seine Aufgaben auf sich; aber nicht nur die Aufgaben des Vaters, sondern auch die Arbeiten der Kinder beginnen wieder. Der Sohn von J. Volcatius muss heute zum Lehrer gehen; Volcatia und Volcatilla aber, da sie Mädchen sind, müssen nicht in die Schule gehen. Der Sklave Cleon, da er der Pädagoge des Jungen ist, ist es gewohnt Hausius und Gaius zu dem Lehrer zu bringen. Schon meldet Davus das Cleon und die Jungen an der Tür sieht. Dann fangen er und die Jungen an ins Forum hinunter zusteigen. Dort sind nämlich die anderen Schulbrüder. Cleon rennt voraus aber die Jungen trödeln. Plötzlich fast Lucius einen schlauen Entschluss. Er macht vor dem Tor eines großen Tempels halt. “Warum!”, sagt er “müssen wir schon in die Schule gehen? Ich glaube der Lehrer wartet noch nicht auf uns, da er erst einer Stunde noch nicht da ist. Da sieh den schönen Tempel; Wie?t du die Namen der Tempel?”
Sofort sagt auch Gaius: “Wir wissen, dass du wegen deinen großen Wissen berühmt bist. Dort ist ein Aquädukt; weißt du den Namen des Aquädukts?” Cleo lacht und sagt: “Ich, obwohl es Griechisch ist, nicht nur den Namen aller Aquadukte, sondern auch aller Tempel und vielen anderen Dingen ist es sehr berühmt, dass ich es werß.”, Cleon, weil er dann viele Dinge weiß, freut sich.
Die Jungen: “Wenn du alle Dinge dann gut weißt, warum sollen wir nicht dich an einigen Geväuten leiten?” Cleon zögert. Er antwortet: “Gut, dass du weißt, dass du unseren Weg nich verlassen musst. Immer weißt unser Vater mich zurecht, immer wen wir trödeln. Deswegen kommt endlich!” Aber die Jungen: “.” Der Pädagoge seuftzt. Obwohl (…).
Text B
Beim Vestatempel auf dem Forum Romanum
Da Crixus Gallier ist und die Gebäude neben den Straßen Roms nicht kennt, zeigt ihm Lucius viele Dinge. “Sieh”, sagt er, “das Runde Gebäude! Obwohl es so klein ist, wissen alle, dass es ein sehr berühmtes Gebäude ist. Es ist nämlich der Tempel der Vestergöttinen” Grixius; “Wer ist Vesta?” Lucius: “Vesta ist die Göttin der hl. Flamme. Da es di hl. Und notwendige Flame ist, bewachen junge Frauen die Vestabrinnen die Falmme im Tempel; sie vernachlässigen niemals ihren Posten. Wenn eine junge Frau die Vestalin di Flamme vernachlässigt, dann tadelt der Oberprister id jung Frau nicht nur, sondern bestraft sie auch. Da die Götter Vesta eine weibliche Göttin ist, vetrift niemals ein Vestatempel. Crixius antwortet: “Es ist der Tempel des C. und P., C. und P. sind Brüder; sie beschützen die schiffe und Reisenden die Helfer der Reisenden. Viele Römer rufen dedesmal, wenn sie Reisen sind: “Bei E. oder bei Castor!”
Interesse - Übersetzung Lektion 07
Text A
Am Morgen nach der Ankunft in Rom
Lucius Volcatius Tullus der Herr steht schon vor Tagesanbruch auf; er ruft Davus den Sklaven. “Öffne die Tür, Davus!”, sagt er, “und beobachtet den Weg; denn heute erwarte ich viele Aufwartende. Nach den Ferien wollen meinen Schützling mich begrüßen.” Davus gehorcht, er eilt durch das Atrium und durch das Vestibulum, er öffnet die Tür und er beobachtet den Weg. . Nahe bei der Tür sieht er einen Schützling names Gaius Pullo. Pullo pflegt täglich zu seinem Schutzherrn zukommen. Davus begrüßt Pullo. Dann sieht er einige andere Schützlinge kommen.
Sofort läuft er zu seinem Herrn zurück. Volcatius fragt: “Sind die Kienten sind schon da?” Der Sklave antwortet: “Einer ist schon da.” “Einer? Kein Anderer?” Dann sagt Davus, dass auch die anderen Klienten kommen. Volcatius befiehlt Davus die Aufwartende zu begrüßen, zu empfangen und in das Atrium zu führen. Gaius befiehlt allen Aufwartenden ins Atrium eintreten. Dann zu Ursus dem Sklave: “Eile zum Herrn”, sagt er, “und melde, dass Titus Asinus, Marcus Trebonius, Gaius Pullo und drei andere Schützlinge hier sitzen und auf den Patron warten…”
Text B
Lucius Volcatius Tullus empfängt seine Klienten
Aber der Herr steigt schon ins Atrium herab. Volcatius begrüßt seine Aufwartenden: “Seit gegrüßt, Freunde! Ich freue mich, dass ihr hier seid, ich hoffe, dass ihr alle gesund seid.” Auch die Klienten begrüßen den Patron. Einer fängt an zu sprechen: “Wir sind auch erfreuen uns, dass du fröhlich und wohl auf bist! Aber du weißt gut, Patron, dass die großen Arbeiten uns Unglückliche plagen. Daher bitten wir dich um deine Hilfe. Wir wissen nämlich, dass du uns immer unterstützt.” Volcatius antwortet: “Ich bin euer Patron, deshalb will euch nicht nur helfen, sondern ich muss es auch. Sagt eure Sorgen.”
Dann ein anderer Klient: “Ich will, dass mein Sohn in die Schule gehen. Aber ich habe nicht das notwendige Geld. Hilf mir!” Der dritte Klient sagt, dass sein Pferd krank ist, deshalb erbittet er Gelt. Lange der Patron hört alle Sorgen an; Dann sagt er: “Ihr wisst gut, dass ich niemals zögere, euch zu unterstützen.
Interesse - Übersetzung Lektion 06
Text A
Auf der Via Tusculana
Nach drei Stunden sind unsere Freunde schon nahe bei Rom. Sie sehen die Mauern und Tore noch nicht, aber ein erscheint schon ein Denkmal neben dem Weg.
Plötzlich ruft Volcatilla aus: “Mutter, da sieh mal ein Gebäude. Wie klein es ist! Ich sehe viele Gebäude neben dem Weg. Alle sind klein. Siehst du sie auch?” Die Mutter antwortet: “Schau. Ich sehe sie Gebäude auch sie sind Gräber. Vor den Toren sind viele Gräber, hier ruhen die Toten. Andere Völker begraben ihre Toten innerhalb Mauern, wir Römer begraben unsere römischen Toten außerhalb der Mauern.
Gaius frägt: “Liegt etwa nicht auch unser Großvater, dein Vater, hier?”
Mutter: “Nicht nur mein Vater, C. Servilius Caepio, sondern viele Servillier, meine und euere Vorfahrer, liegen hier. Schau das Denkmal. Seht ihr unsere Name?”
Mutter: “Nicht nur mein Vater, C. Servilius Caepio, sondern viele Servillier, meine und euere Vorfahrer, liegen hier. Schau das Denkmal. Seht ihr unsere Name?”
Gaius ruft: “Macht halt, Davus und Ursus, ich möchte unseren Namen und andere Namen.” Der Wagen macht halt. Gaius läuft an die Denkmale und versucht die Buchstaben zu lesen: “Hier ruht der Zwilling M Servilius Pulex Geminus … wie lange sind die Namen der Römer!” Plötzlich ruft er aus: “Dort sieh meinen Namen; C. Volcatius Tullus. Und dort seh ich noch andre Namen; Volcatia.” Aber Volcatia will ihren Namen nicht lesen. Volcatia betrachtet andere Denkmäler und ließt: “Die Zeit flieht.” Aber Gaius lach und; “Dich”, sagt er, “übertreffe ich, Ich lese hier: “Die Zeiten fliehen.”
Endlich besteigen die Kinder wieder den Wagen, die Sklaven reiben die Maultiere an, schnell kommen sie zum Poram Querquetulanam.
Text B
Ankunft in Rom
Sie treten durch das Tor. Nach den Mauern tauchen es viele schöne Dinge auf; ich sehe schon den Marktplatz. Plötzlich ruft Volcatilla aus; “Da seht ein großes Gebäude! Seht ihr das Gebäude? Wer wohnt da?” Gaius verhöhnt seine Schwester und; “Niemand”, sagt er, “wohnt dort; dem das Bauwerk ist ein Tempel.” Dann Volcatilla: “Was ist ein Tempel, Mutter? Warum wohnt dort niemand?”
Die Mutter antwortet; Hier siehst du viele Tempel, Volcatilla; unsere Götter und Götterinnen wohnen dort. Ihre Namen sind:
Saturnus, Vesta, Concordia, Castor, Polux. Du aber, Gaius, verhöhne deine Schwestern nicht!” Auch das Kapitol zeigt die Mutter. “Seht ihr” sagt sie, “Sind die Tempel nicht groß und schön? Dort wohnen drei Götter: Iupita, Iuno und Minerva.”
Interesse - Übersetzung Lektion 05
Text A
Fahrt durch Latium
Schon ziehen die Maultiere den Wagen durch die große Ebene. Die Kinder freuen sich, denn neben dem weg sehen sie Landhäuser, kleine Wälder, große Bäume und viele andere Dinge. Plötzlich ruft Volcatilla: “Ich sehe ein Pferd! Wie schnell es läuft!” Aber Volcatia und Gaius lachen und antworten: “Schon lange sehen wir viele Pferde und Esel! Volcatilla fragt: “Wo siehst du Esel Gaius? Wo seht ihr Esel? Ich sehe keine” Dann sagt sie zur Mutter; “Siehst du einen Esel Mutter?”
Die Mutter schaut die Kinder an und lacht: “Ich sehe drei kleine Esel; Aber seht dort die große Wasserleitung. Seht ihr die hohen Bögen?” Dann Volcatilla: “Was ist eine Wasserleitung? Warum sind die Bögen so hoch?” Gaius fängt wieder an zu lachen, Volcatia aber weist ihren Bruder Gaius zurrecht. “Warum” sagte sie, “lachst du deine kleine Schwester immer aus? Hör endlich auf zu lachen! Du, Gaius, bist ein großer Junge und ich bin ein großes Mädchen. Wir wissen schon viele Dinge, aber Volcatilla ist ein kleines Mädchen, sie weis viele Dinge noch nicht. Daher fragt sie dich; warum antwortest du nicht? Was ist eine Wasserleitung? Weißt du es nicht? Ich weis es auch nicht. Lachst du mich etwa auch aus?”
Gaius antwortet: “Ich weiß es. Ihr aber seid dumme Mädchen. Aber hört und seit aufmerksam, denn ich fange an: Wir Römer lieben das sehr gute Wasser - nicht nur das gute, sondern auch viel Wasser. Daher führen viele Wasserleitungen das Wasser durch die Ebene nach Rom. Durch die Wasserleitungen fließt viel Wasser.
Text B
Marcus und der “Musterschüler”
Der Lehrer frägt Marcus: “Wer ist Romulus? Wer ist Remus?” Wieder frägt der Lehrer; “Dich frage ich, Marcus. Hörst du mich nicht? Warum antwortest du nicht? Warum bist du nicht aufmerksam?”
Quintus(übereifrig): “Ich weis es, ich weis es!” Die Übrigen Jungen lachen und rufen: “Warum”, sagt er, “lacht ihr und ruft? Schweigt endlich! Seid aufmerksam! Und du, Quintus, schweig! Ich wünsche, dass du mir zuhörst.” Nun schweigt Quintus und beginnt die Buchstaben an die Tafel zu schreiben. Neben Quintus sitzt Sextus, er sieht die Tafel, und fängt an zu lachen.
Der Lehrer weist Sextus und Quintus zurecht und frägt: “Was beabsichtigt ihr? Was schreibst du, Quintus? Zeig die Tafel! Ich wünsche dass du die Tafel zeigst!” Der Lehrer liest: “Marcus ist ein Esel.” Dann ruft er: “Ihr seid dumm! Aber Marcus ist kein Esel, denn Esel arbeiten.” Quintus: “Aber auch Esel lieben nicht Arbeit!” Der Lehrer lacht und frägt: “Liebt ihr Arbeiten?”
Interesse - Übersetzung Lektion 04
Text A
Unterwegs
Davus und Ursus seufzen, denn der lange Weg ermüdet nicht nur die Maultiere, sondern auch die Sklaven. Auch die Mutter und die Kinder erfreut der Weg nicht, denn die Anstrengungen sind groß. Der lange Tag erschöpft alle; daher wollen sie sich ausruhen.
Endlich kommen sie in den Wald. Dort sind hohe Bäume. Die Maultiere ziehen den Wagen unter die Bäume; nun freuen sich alle, denn der Schatten erfreut die ganze Familie. Die Maultiere nehmen Futter an. Auch die Herrin, die Kinder und die Sklaven erfreut das gute Essen. Denn ein Essen ist eine gute Sache, die Arbeit ist eine schlechte Sache. Die ganze Familie liebt ein gutes Essen. Dann ruhen sie sich aus.
Was machen die Kinder? Die Kinder rennen durch den Wald; Volcatia und Volcatilla versuchen den Bruder Gaius zu fangen, aber der Junge flieht immer zu den Bäumen. Endlich fangen die Mädchen Gaius. Alle lachen und sind fröhlich.
Text B
Während der Rast
Auch die Sklaven sind fröhlich. Ursus lacht seinen Freund Davus aus und singt ein Lied:
Davus ist böse,
er fürchtet die Arbeit,
er plagt seinen Freund
und singt ein Lied
den ganzen Tag lang und… liebt ein Mädchen.
er fürchtet die Arbeit,
er plagt seinen Freund
und singt ein Lied
den ganzen Tag lang und… liebt ein Mädchen.
Davus freut sich nicht, aber Gaius und Volcatilla lachen sehr. Volcatia lobt das Lied nicht, sondern tadelt Ursus so: “Schweig, Ursus! Verhöhne Davus nicht! Davus ist ein guter Sklave. Horch!”
Und Volcatia singt ein anderes Lied:
Davus ist gut,
er liebt die Arbeiten,
er liebt Freunde
und singt Lieder
die ganzen Tage lang und… liebt Mädchen.
er liebt die Arbeiten,
er liebt Freunde
und singt Lieder
die ganzen Tage lang und… liebt Mädchen.
Nun freuen sich alle, auch Davus lacht und beginnt zu singen:
Lacht nicht!
Die Arbeiten gefallen mir nicht,
aber - mir gefallen die Freunde
und die fröhlichen Lieder
Die Arbeiten gefallen mir nicht,
aber - mir gefallen die Freunde
und die fröhlichen Lieder
Interesse - Übersetzung Lektion 03
Text A
Der Aufbruch
Volcatilla sitzt schon lange im Wagen und ruft: “Wo ist Gaius?” Der Bruder kommt nicht; noch kommt die Schwester zurück. Volcatilla seufzt. Weder die Schwester noch die Mutter kommen zurück. Aber wer kommt plötzlich aus dem Stall? Wen sieht Volcatilla? Volcatilla sieht den Bruder Gaius, die Schwester Volcatia und die Mutter Servilia. Sie begrüßt den Bruder und ruft aus: “Komm endlich, Gaius, und steige schnell auf den Wagen! Last uns nach Rom gehen! Beeile dich!”
Endlich sind alle da. Die Herrin Servilia ruft die Sklaven und Sklavinnen und sagt: “Es ist Zeit! Beeilt euch, Sklaven! Nehmt die Arbeiten auf! Trödelt nicht!” Dann steigt auch Servilia in den Wagen. Schon ruft sie aus: “Treibt die Maultiere an, Davus und Ursus! Denn es ist Zeit!” Auch Volcatilla schreit: “Schnell, schnell, Davus, treib die Maultiere an!” Alle lachen. Die Sklaven treiben die Maultiere an und die Maultiere ziehen drei Wagen.
Die Mädchen freuen sich sehr, Volcatilla singt ein Lied (Volcatilla singt immer Lieder, denn Lieder erfreuen die Mädchen sehr):
Endlich sind alle da. Die Herrin Servilia ruft die Sklaven und Sklavinnen und sagt: “Es ist Zeit! Beeilt euch, Sklaven! Nehmt die Arbeiten auf! Trödelt nicht!” Dann steigt auch Servilia in den Wagen. Schon ruft sie aus: “Treibt die Maultiere an, Davus und Ursus! Denn es ist Zeit!” Auch Volcatilla schreit: “Schnell, schnell, Davus, treib die Maultiere an!” Alle lachen. Die Sklaven treiben die Maultiere an und die Maultiere ziehen drei Wagen.
Die Mädchen freuen sich sehr, Volcatilla singt ein Lied (Volcatilla singt immer Lieder, denn Lieder erfreuen die Mädchen sehr):
Beeilt euch, Sklaven! Treibt die Maultiere an! Lasst uns nach Rom gehen! Schnell schnell schnell!
Alle loben Volcatilla und beginnen zu singen:
Nun freut euch alle
und betrachtet die Maultiere!
Lasst uns nach Rom gehen!
Schnell, schnell, schnell!
und betrachtet die Maultiere!
Lasst uns nach Rom gehen!
Schnell, schnell, schnell!
Auch die Sklaven singen:
Steht auf, Freund!
Rennt, o Maultiere!
Lasst uns nach Rom gehen!
Schnell, schnell, schnell!
Rennt, o Maultiere!
Lasst uns nach Rom gehen!
Schnell, schnell, schnell!
Die Lieder erfreuen alle, aber Gaius weder noch singt er; Gaius ist traurig und schaut zurück. Dort sieht er das Landhaus - und das Hündchen Argulus; er seufzt sehr und sagt: “Leb wohl, Argulus! Leb wohl, Landhaus! Lebt wohl, Ferien!”
Volcatia lacht den Bruder aus und singt:
O Bruder Gaius!
Weine nicht!
Die Schule beginnt nun.
Schnell, schnell, schnell!
Weine nicht!
Die Schule beginnt nun.
Schnell, schnell, schnell!
Aber die Mutter tadelt das Mädchen: “Schweig, Volcatia, lache den Bruder nicht aus! Gaius liebt das Hündchen sehr. Daher ist er traurig.”
Text B
Gaius hat einen Traum
Die Kinder singen und freuen sich, aber Gaius schweigt; endlich fängt er an zu schlafen. …
Er sieht sowohl seine Freunde und als auch den Lehrer. Alle schweigen und schreiben, plötzlich schreit Marcus: “Seht da, das Hündchen tritt ein!” Und tatsächlich: Dort ist Argulus, er freut sich sehr, er bewegt den Schwanz, er begrüßt Gaius. Gaius freut sich, die anderen Schüler rufen: “Argulus ist da, er liebt Gaius sehr, daher kommt er.”
Alle Schüler stehen auf, rennen, lachen und treiben das Hündchen an: “Komm, Argulus, begrüß den Lehrer!” Der Lehrer: “Weiche, Hündchen, störe nicht die Schüler!” Gaius schreit: “Tadel Argulus nicht, Lehrer. Komm Argulus!” Alle Jungen tadeln den Lehrer, sie loben Argulus. …
“Gaius! Gaius! Schlaf nicht!” Gaius öffnet die Augen, er sieht die Mutter und die Schwestern, er fragt: “Wo ist Argulus?” Volcatia lacht und sagt: “Argulus ist im Stall, er ist nicht hier.”
Interesse - Übersetzung Lektion 02
Text A
Gefunden!
Aber Gaius schläft nicht. Er liegt nicht im Bett, sondern sitzt im Stall. Was macht er im Stall? Gaius ist sehr traurig. Nicht nur Gaius, sondern auch Argulus sitzt im Stall und ist traurig. Wer ist Argulus?
Argulus ist ein Hündchen. Lange sitzen Gaius und Argulus und schweigen. Dann seufzt Gaius und sagt: “Jetzt fängt die Schule an. Die Arbeit fängt an! Die Arbeiten fangen an!” Deshalb ist Gaius traurig. Denn Gaius ist ein Schüler. Auch das Hündchen seufzt. Der Junge und das Hündchen seufzen sehr.
Plötzlich tritt die Schwester Volcatia ein und ruft: “Mutter, Mutter! Komm, komm! Gaius ist hier; er sitzt im Stall und weint.” Aber Gaius: “Niemals, niemals! Nur Mädchen weinen, Jungen weinen niemals!” - und er fängt an zu weinen. Nun tritt auch die Mutter ein. “Sei nicht traurig, Gaius, weine nicht! Steh auf! Die Schwestern sind schon lange da. Und der Karren ist auch da.” Dann Volcatia: “Es ist nicht ein Karren da, sondern drei Karren sind da. Komm endlich!”
Interesse - Übersetzung Lektion 01
Text A
Vor der Abfahrt
Servilia: “Davus, horch! Ursus und Davus, horcht!”
Ursus: “Wer ruft?”
Davus: “Die Herrin ruft; horch, Ursus!”
Davus und Ursus: “Sei gegrüßt, Servilia!”
Ursus frägt: “Was ist, Herrin?”
Servilia: “Wo ist Gaius? Antworte, Ursus! Antwortet! Wo ist Gaius?”
Ursus antwortet: “Gaius ist nicht hier, Herrin.”
Davus: “Gaius, Gaius! Komm!”
Auch Ursus: “Gaius! Komm endlich!”
Ursus: “Wer ruft?”
Davus: “Die Herrin ruft; horch, Ursus!”
Davus und Ursus: “Sei gegrüßt, Servilia!”
Ursus frägt: “Was ist, Herrin?”
Servilia: “Wo ist Gaius? Antworte, Ursus! Antwortet! Wo ist Gaius?”
Ursus antwortet: “Gaius ist nicht hier, Herrin.”
Davus: “Gaius, Gaius! Komm!”
Auch Ursus: “Gaius! Komm endlich!”
Aber Gaius kommt nicht.
Davus: “Gaius hört nicht, Herrin. Er gehorcht nicht.”
Volcatia: “Gaius gehorcht niemals, Mutter!”
Servilia: “Ruf noch einmal, Davus!”
Der Sklave gehorcht und ruft noch einmal: “Horch, Gaius! Komm endlich, Gaius!”
Gaius antwortet nicht.
Ursus lacht: “Vielleicht liegt Gaius im Bett; vielleicht steht er nicht auf; vielleicht schläft er.”
Auch Volcatilla lacht und ruft: “Steh endlich auf, Gaius! Schlaf nicht! Lieg nicht im Bett, sondern komm endlich!”
Volcatia: “Gaius gehorcht niemals, Mutter!”
Servilia: “Ruf noch einmal, Davus!”
Der Sklave gehorcht und ruft noch einmal: “Horch, Gaius! Komm endlich, Gaius!”
Gaius antwortet nicht.
Ursus lacht: “Vielleicht liegt Gaius im Bett; vielleicht steht er nicht auf; vielleicht schläft er.”
Auch Volcatilla lacht und ruft: “Steh endlich auf, Gaius! Schlaf nicht! Lieg nicht im Bett, sondern komm endlich!”
Text B
Wenn die Lehrerin (magistra) oder der Lehrer (magister) lateinisch spricht
- dann begrüßen sie die Schüler und Schülerinnen: “Seid gegrüßt, Schüler! Seid gegrüßt, Schülerinnen!”
Die Schüler antworten: “Sei gegrüßt, Lehrerin! Sei gegrüßt, Lehrer!”
Die Schüler antworten: “Sei gegrüßt, Lehrerin! Sei gegrüßt, Lehrer!”
Fragen: “Wo ist Claudia? Warum ist sie nicht da?”
(Marcus lacht: “Vielleicht liegt sie im Bett und schläft.”)
(Marcus lacht: “Vielleicht liegt sie im Bett und schläft.”)
Anweisungen: “Steh auf!” “Fragt und antwortet!”
Manchmal wird auch geschimpft: “Schreit nicht!” “Horcht endlich!” “Lach nicht, Phillip! Horch und antworte!” “Antworte noch einmal!” “Niemals gehorcht Henrik!”
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